
Die Störschleifenüberwachungseinrichtung ist eine Weiterentwicklung der Freischalteeinrichtung und wurde in den Wählsystemen in Österreich eingesetzt.
Die Aufgabe der Störschleifenüberwachungseinrichtung ist das auffinden von unnötig belegten Verbindungen. Dazu schaltet sich diese Einrichtung mittels eines Sprachschalters auf einen belegten Gruppenwähler auf und überprüft die Verbindung auf eine Nützliche und unnützliche Verbindung.
Es wird sozusagen in die Verbindung hineingehorcht. Als "nützlich" wird eine Verbindung angesehen, auf der spätestens nach 72 Sekunden, gerechnet ab dem Aufprüfen der Überwachungseinrichtung ein Signal im Bereich 500 - 2700 Hz erkannt wurde. Auf einer Leitung wo gesprochen wird kommt durch die Sprache oder einen Modemverbindung ein Signal in diesem Frequenzbereich zustande.
Wenn sich auf der Leitung nur Signale unter 500 Hz befinden wird die Verbindung als unnützlich erkannt und frei geschaltet. Es werden dadurch die Hörtöne, die sich im Frequenzbereich von 400...450 Hz liegen, nicht als Nutzsignale erkannt.
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