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    Chronik - Geschichtliche Ereignisse des Fernmeldewesens der Länder in Europa und USA

    Spanien
    Spanien karte Stand 2001

     

    Bereits vor der Jahrhundertwende wurde eine kleine Zahl von unabhängigen Fernsprechortsnetzen geschaffen. Die sich unabhängig voneinander entwickelten und zeitweise von der öffentlichen Hand und dann wieder von privaten Telefongesellschaften gefördert wurden.

     

    • 1883 1. Januar:  Es bestehen drei Ortsnetze

    • 1885 1. Januar: Es werden in Madrid, Barcelona und Valencia neue staatliche Ortsnetze errichtet. Diese waren nur dem Dienstverkehr zugänglich und nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

    • 1886 1. Januar: an die 3 privaten Ortsnetze waren 594 Teilnehmer angeschlossen

    • 1886  6. August: Vergabe einer Konzession an die Société Générale des téléphones de Barcelona für die Einrichtung eines Ortsnetzes in Madrid. Es wird am 4. Sept. 1886 eröffnet.

    • 1886 6. November: Vergabe einer Konzession für ein Ortsnetz in Barcelona, dieses wird am 23. Dezember 1886 eröffnet.

    • 1891 1. Januar: Es bestehen insgesamt 8 Private Ortsnetze mit 2.218 Teilnehmern.

      Es gab in diesem Zeitraum sowohl private als auch staatliche Ortsnetze in Spanien.

    Tabelle mit den Ortsnetzen Staatlich und Privat:

    Jahr staatliche Netze private Netze

    1895 11 37
    1900 12 55
    1905 16 56
    1915 13 85

     

    • 1886 13. Juni  / 1890 11. November: Königliches Dekrete regelten die Konzessionserteilungen.

    • 1903 9. März: ein Dekret stellt die Einrichtung und Betrieb von Fernsprechanlagen als Staatsregal fest, gleichzeitig wird aber das Recht einer Konzessionsvergabe eingeräumt. Die Höchstdauer eine Konzession war mit 20 Jahren festgesetzt. Nach diesen 20 Jahren gehen die Netze ohne Entschädigungsanspruch an den Staat über. 

    • 1908: die Stadtparlamente von der Provinz Guipúzcoa erhalten durch per Gesetz laufend Konzessionen für neu Orts- und Nahverkehrsnetze.

    • 1921: die letzten Konzessionen wurden ausgeben.

      Diese verschiedenartige Verteilung der Konzessionen war ein großes Hindernis bei der weiteren Entwicklung für den Fernverkehr.

    • 1924: Spanien hat 80.000 Sprechstellen, davon gehörten 28 % dem Staat, 9 % den Städten und Gemeinden und 63 % den Konzessionsgesellschaften.

    • 1924 April: es wird die Compania Telefonica Nacional de Espana ( CTNE ) gegründet. Der Hauptaktionär war die International Telegraf and Telephone Corporation ( ITT ) in New York.

    • 1924 25. August: Zwischen dem Staat und der CTNE wird ein Abkommen zur Regelung des Fernsprechverkehr abgeschlossen. Die CTNE bekommt das Recht im ganzen Staatsgebiet ein einheitliches Fernsprechnetz zu errichten. Die Provinz  Guipúzcoa war davon ausgenommen.

    • 1926: Gründung der Standard Eléctrica, S. A in Madrid. Diese neue Gesellschaft ist eine Tochter von ITT. Diese Fabrik stellte das Material für das neue Netz her.

    • 1924 bis 1927: Der Fernsprechdienst nimmt einen sehr großen Aufschwung, in dieser Zeit sind insgesamt 978 Städte in das Netz von CTNE aufgenommen worden.

    • 1926: am Ende dieses Jahres wird in Madrid der Wählbetrieb eingeführt. Kurze Zeit später erfolgt der Wählbetrieb in Santander, Zaragoza, Pamplona, Valencia und Jerez de la Frontera.

    • 1928 1. Januar: Es bestehen 1737 Ortsnetze mit 125.247 Teilnehmern

    • 1930: Es sind über 3.000 Orte an das Fernsprechnetz angeschlossen und 65 % der Anschlüsse waren auf den Wählbetrieb umgestellt. 
    • 1931 14. April: Ab diesem Datum war Spanien eine Republik. Es wurden mehrere Stimme laut, die eine Verstaatlichung der Fernsprechnetze forderten. 


    Spanien Bürgerkrieg 1936-1939  Quelle: Wikipedia Studnitz, von H.G.
    • 1936 17. Juli: Beim Beginn des Bürgerkrieges wird die Kontrolle von ITT über der CTNE wird vollkommen entzogen.

    • 1940 22. Mai: nach langen und zähen Verhandlungen zwischen der spanischen Regierung und ITT wird durch ein Abkommen der Stand vor den Auseinandersetzungen wieder hergestellt.

      Von den 375.000 Sprechstellen vor dem Bürgerkrieg waren am Ende von 1940 bereits wieder 324.844 in Betrieb. 

    • 1945 Mai: die Aktien von ITT werden verstaatlicht

    • 1946 Oktober: Die Beziehungen vom CTNE und dem Staat werden durch ein Abkommen geregelt.

    • 1950: Die Provinz  Guipúzcoa verzichtet auf die alten Sonderrechte, außer der Stadt San Sebastian.

    • 1970: Der Geschäftsumfang der CTNE gegenüber Telegramm, Telex und Mitteilungsdienst wird abgegrenzt.

    • 1971 März: Die verbliebenen Konzessionsrecht und das Eigentum der Fernsprechanlage von der Stadt San Sebastian gehen auf die CTNE über. Die Einrichtungen wurden vom CTNE aufgekauft.
       Ab diesem Zeitpunkt hat die CTNE das Recht auf das gesamte Fernsprechwesen in Spanien.
      Der Staat besitzt 40 % der Aktien von der CTNE und der Rest ist auf 500.000 Besitzer verstreut.
      Ein einzelner Besitzer darf nicht mehr als 0,5 % des Kapitals von CTNE besitzen.

    • 1965: bis zu diesem Jahr war die Standard Eléctrica der alleinige Lieferant für die CTNE. Sie besitzt auch 20 % der Aktien von CTNE.
      Ab diesem Jahr kommen neue Firmen hinzu.
      - General Cables für Kabel Lieferung,
      - Telettra für die Übertragungstechnik und die
      - L. M. Ericsson für die Wähleinrichtungen.
       

     

    Tabelle Entwicklung der Sprechstellen seit der Verstaatlichung:

    Jahr Sprechstellen

    1945 400.000
    1955 1.000.000
    1962 2.000.000
    1966 3.000.000
    1969 4.000.000
    1971 5.000.000
    1973 6.000.000
    1974 7.000.000

     

    • 1945: waren 66,0 % der Sprechstellen an automatischen Vermittlungseinrichtungen angeschlossen.
    • 1975: waren 90,4 % an automatischen Vermittlungsstellen angeschlossen

    Tabelle Hauptanschlüsse von 1989 bis 1994:

    Jahr Hauptanschlüsse

    1989 10.971.600
    1990 11.797.159   
    1991 12.602.640  
    1992 13.264.360   
    1993 14.131.093       
    1994 15.054.462 

    Bild Quelle: Wikipedia Studnitz, von H.G.


    Fernleitungen und Ferndienst:

    • 1928 17. Mai: Eröffnung von 2 Fernleitungen nach Portugal
    • 1928 Mai: Eröffnung der Fernleitung Madrid – Paris. Diese Leitung war für 3 Hochfrequenzkanäle ausgelegt. (Trägerfrequenz)

      Über diese Leitungen wurde im Jahr 1928 der Auslandsverkehr zu folgenden Ländern eröffnet:
      9. Juni: nach Belgien
      15. Juni: nach Niederlande
      10. August: nach  Deutschland

    • 1931: die Balearen werden über eine Funkverbindung mit dem Fernsprechnetz verbunden. 


    • 1935 20. Dezember: die Funkverbindung nach Melilla (Nordafrika) wird eröffnet

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