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    Sowjetunion
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    • 1881: Vergabe der ersten Konzession an die International Bell Telephone Company mit einer Laufzeit von 20 Jahren.
      Die Konzession umfasst die Orte Moskau, St. Petersburg, Odessa, Riga und Warschau. Von diesen Ortsnetzen gehen im Jahr 1882 vier in Betrieb. Das Netz in Warschau geht erst im Jahr 1883 in Betrieb.

    • 1885: Das erste staatliche Netz wird in Zarskoje-Selo errichtet.

    Tabelle: Entwicklung der Netze von 1883 bis 1888.

    Jahr Netze Sprechstellen

    1883 6 1.351
    1886 20 5.280
    1888 37 7.585

     

    • 8. März 1900: Die im Jahr 1905 ablaufende Konzession der Indo-Europäischen Telegraphengesellschaft ist um 20 Jahre verlängert worden.

    • 1901: Die Konzession der International Bell Telephone Company läuft aus. Der Staat übernimmt die Netze. Diese Netze werden anschließend gleich wieder an private Gesellschaften vermietet. Bis zum Jahr 1917 blieb diese Mischung aus privaten und staatlichen Netzen bestehen.

    Tabelle: Verteilung staatliche / private Netze von 1893 bis 1915.

    Jahr staatlich privat

    1895 42 11
    1900 87 12
    1905 97 10
    1910 110 14
    1915 153 11


    Tabelle: Entwicklung Vermittlungsstellen / Sprechstellen von 1900 bis 1918.

    Jahr Vermittlungsstellen Sprechstellen

    1900 119 200.421
    1910 342 240.703
    1918 545 262.543

    • An diesen Vermittlungsstellen waren circa 1/3 der Sprechstellen über Leitungen mit nur einem Draht angeschlossen, die Erde diente als zweite Leitung. Von diesem Vermittlungsstellen waren circa 40% als Ortsbatterie (OB) System aufgebaut.

    • 1917: Das gesamte Fernsprechwesen wird nach der Oktober Revolution dem Volkskommissariat für Post und Telegrafie unterstellt. Eine Ausnahme davon sind kleinere Bezirke, die durch die lokale Verwaltung betrieben wurden.

    • 1929: Die erste Wählvermittlungsanlage geht in Rostow in Betrieb.

    • 1930: Verschiedene Moskauer Bezirke erhalten automatische Wählvermittlungsstellen.

    • 1946 2. Februar: Abbau Ortsämter durch die russische Besatzungsmacht in Österreich. Es  waren auf Geheiß der russischen Besatzungsmacht einzelne Ortsämter des Wiener Ortsnetzes abgebaut worden, unter anderem auch das in Wien-Fünfhaus.

    Tabelle: Entwicklung der Sprechstellen von 1989 bis 1991

    Jahr Hauptanschlüsse

    1989 30.234.000
    1990 32.200.000
    1991 34.500.000



    Fernleitung und Ferndienst:

    • 1899 12. Januar: Die erste Fernleitung Moskau – St. Petersburg wird eröffnet.
      Die Länge der Leitung betrug 660 km.

    • 1914: Die erste Leitung ins Ausland mit der Strecke Libau – Memel wird eröffnet.

    • 1924: Auf der Fernleitung Moskau – Charkow wurden die ersten Trägerfrequenz Einrichtungen eingesetzt um die Anzahl der Sprechkanäle zu erhöhen.

    • 1925: Am Ende dieses Jahres bestanden folgende Fernleitungen:
      Moskau – Charkow – Kiew – Odessa
      Moskau – Charkow – Jekaterinoslaw
      Moskau – Jaroslaw
      Moskau – Kalug
      Moskau – Leningrag
      Moskau – Nishine – Kasan
      Moskau – Rjasan
      Moskau – Tula – Charkow – Rostow – Novorossiisk
      Moskau – Smolensk – Minsk

    • 1927: Bau der Fernleitung Moskau – Tiflis
      Die großen Entfernungen in diesem Land wurden dann später meistens mit Funkverbindungen hergestellt.

    • 1927: Die Leitung nach Warschau wird eröffnet. Das fehlende Teilstück Smolensk – Stolpce wurde fertig gestellt.

    • 1930: Eröffnung der Leitung Moskau - Riga.

    • 1932 7. März: Eröffnung der ersten Fernleitung nach Deutschland durch die Strecke Moskau – Berlin.

    • 1933 Juli: Einsatz von Trägerfrequenz auf der Leitung Moskau – Swerdlowsk.

    • 1934: Es bestehen Funkverbindungen Moskau – Tiflis – Taschkent.

    • 1939 29. Mai: Eröffnung der Leitung  Moskau Chabarowsk mit einer Länge von 8.715 km. Auch auf dieser Leitung wurde die Trägerfrequenztechnik eingesetzt.

    • 1948: das längste Koaxial Landkabel von Moskau nach Wladiwostok nimmt den Betrieb auf.

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