 Der Siemensscher Fernsprecher ist eine Weiterentwicklung von Werner von Siemens des Fernhörers nach Bell aus dem Jahr 1877.
Anstelle des Stabmagneten wurde hier ein Hufeisenmagnet verwendet (Siehe Bild e). Die beiden Magnetpole am Ende des Magneten sind mit d bezeichnet. Diese sind in den Spulen c eingeschlossen.
Durch eine Stellschraube f am unteren Ende kann der Hufeisenmagnet mit der Spule im Abstand zur Eisenmembran g eingestellt werden.
Bauteile:
- a = Signalpfeife
- b = Mundstück
- c = Spule (Induktionsspule)
- d = Magnetpole
- e = Hufeisenmagnet
- f = Einstellschraube
Die Signalpfeife kann abgenommen werden. Von der Pfeife raget ein auf die Eisenmembran liegenden Metallklöppel aus, durch diese Konstruktion wird beim Pfeifen ein sehr starker Induktionsstrom erzeugt, der auch beim Empfänger sehr laut zu hören ist.
Durch diese Konstruktion wurden keine Batterie, kein Wecker und keine Kurbelinduktor benötigt. Diese Konstruktion wurde dieser Apparat als Sender und Empfänger verwendet und fand seinen Einsatz am Ende des 19. Jahrhunderts bei der Reichstelegrafenverwaltung.
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