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    Schauzeichenstreifen  167 von 234eine Seite zurückeine Seite vor

    Schauzeichenstreifen
    Schauzeichen - Technische Zeichnung
    Die Schauzeichenstreifen (Gitterschauzeichen) wurden zur Anzeige des Belegungszustandes in den Klinkenfeldern der Fernschränke verwendet.

    Die Aufteilung ist die gleiche wie die dazugehörenden Klinkenbuchsen. Für die Fernämter mit ihren vielen Klinkenbuchsen eigneten sie sich wegen ihres sehr geringen Platzbedarfs und der geringen Leistungsaufnahme.

    Ein Rahmen dient zur Aufnahme des Bezeichnungsstreifens (Papier und Cellon oder blendungsfreies mattiertes farbiges Astralon). Diese konnten dann je nach Bedarf beschriftet werden.

    Die Sternschauzeichen, wie sie in Feldklappenschränken oder Fernsprechern verwendet wurden, waren wegen ihrer Größe für die Fernämter ungeeignet.

    Die Sternschauzeichen haben allerdings die bei Feldklappenschränken notwendige Eigenschaft, lageunabhängig zu arbeiten. Die Gitterschauzeichen erfordern jedoch immer eine waagerechte Anordnung der Streifen um einwandfrei zu arbeiten.


    Schauzeichenstreifen
    Ein einzelnes Gitterschauzeichen besteht, wie im Bild oben, aus einem Weicheisenkern, einen Wickelkörper mit der Erregerspule und dem als Anzeigefahne ausgebildeten Anker aus weichem Eisen. Der Anker ist mit einem Klebblech versehen.

    Der Ankerhub konnte durch Andrücken oder Abziehen des Einstellbleches eingestellt werden. Für den Kern wurde  hochwertiges und alterungsbeständiges Eisen verwendet.

    Es wurden dann nur noch Schauzeichen mit  30 V/5000 Ohm für neueren größere Fernämter und 60 V/l0000 Ohm für kleine Fernämter verwendet. Ebenso für die Erweiterung von bestehender Fernämter und für die Hilfsprüfschränke.

    Die hohe Leistungsaufnahme von den Schauzeichen der älteren Bauart führten bei großen Vielfachfeldern zu einer sehr starken Wärmeentwicklung. Dieser Mangel wurde durch die Einführung der 30 V- Schauzeichen behoben. Diese hatten nur eine Leistungsaufnahme von 180 mW.

    Es gab auch noch sogenannte Streifen mit Impulsschauzeichen.  Diese benötigten nur für das Ein- und Ausschalter der Anzeigen einen kurzen Stromstoß. Jedes einzelne Schauzeichen war hierzu mit zwei kleinen Elektromagneten ausgerüstet. Vor den Polschuhen war ein doppelseitiger Anker drehbar gelagert. Die linke Spule wurde beim Einschalten und die rechte Spule beim Abwerfen erregt. Zum Festhalten in der Ruhe- und Arbeitslage dient eine schmale geknickte Blattfeder.

     


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Schauzeichen - Schauzeichenstreifen Weitere Informationen verfuegbar Schauzeichen - Schauzeichenstreifen Weitere Informationen : Schauzeichen Weitere Informationen verfuegbar Schauzeichen

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