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    Rundfunkjahr 1926  8 von 88eine Seite zurückeine Seite vor

    Rundfunkjahr 1926
    Josephine Baker 1926
    Josephine Baker dancing the Charleston at the Folies-Bergère, Paris
    (rechtes Bild)


    Hörfunk und Technik:

    • 1. Januar:  Dublin 2RN, die erste Radiostation im Irischen Freistaat, nimmt ihr Programm auf.
      Zum Einsatz gelangt ein 1-kW-Marconi-Sender, der im Umkreis von 80 Meilen hörbar ist. Der Rundfunk in Irland ist bis 1960 der direkten staatlichen Kontrolle unterstellt.


    • 7. Januar:  Die Deutsche Welle GmbH geht auf Sendung.
      Sie wurde im Jahr  1924 als GmbH gegründet. Sie nimmt auf einer Wellenlänge von 1.250 m den Sendebetrieb auf. Der 280 Meter hohe Sendemast des Deutschlandsenders befindet sich in Königs Wusterhausen.

    • 22. Januar: Mit 500 Watt Sendeleistung meldet sich in San Francisco die Station "KFWI" auf 1.200 kHz. Betrieben wird der Sender von der "Radio Entertainments, Inc.". Stationsmanager wird Thomas Catton, der Gründer der Station "KFRC". Nach der Auflage der "Federal Radio Commission", die neue Frequenz 930 kHz mit der Station "KFWM" in Oakland zu teilen, und finanziellen Problemen, wird der Sendebetrieb 1933 eingestellt.

    • 30. Januar: Die Radio-Verkehrs AG eröffnet den 7-kW-Sender auf dem Rosenhügel in Wien. Am 8. Mai 1928 wird er auf 15-kW verstärkt

    • 3. Februar: Gründung der "Radiogenossenschaft Basel". Für ihre Sendungen mietet sie den Flugplatzsender der "Aviatik beider Basel" hinter dem Basler Zeughaus. Das erste Studio ist im SBB-Bahnhofsgebäude untergebracht.


       Die "Radiogenossenschaft Basel" mit einem Gründungskapital von 35 100 Franken ins Leben gerufen, umschreibt deren Zweck und Aufgaben wie folgt: "Die Genossenschaft bezweckt, in Basel einen lokalen, öffentlichen Rundspruchdienst einzurichten, auf Grund einer Konzession des Eidgenössischen Post- und Eisenbahndepartements und unter Benutzung der Sendestation der Genossenschaft Aviatik beider Basel. Zu den Aufgaben des Unternehmens gehören: Die Emission von musikalischen und literarischen Darbietungen aller Art, von Vorträgen, Tagesneuigkeiten, wirtschaftlichen Mitteilungen, Sportnachrichten, Wetterberichten, Zeitzeichen und Mitteilungen von allgemeinem Interesse. Die Radiogenossenschaft hat keine Erwerbsabsichten".


    • 21. Februar: Der türkischen Postverwaltung wird das Hörfunkmonopol übertragen. Im darauffolgenden Jahr erhält die "Türkische Drahtlose Telefon AG", an der auch die Post beteiligt ist, eine staatliche Konzession von der Postverwaltung, für zehn Jahre Radioprogramme auszustrahlen.


    • Februar: Versuchsweise werden die ersten Kurzwellensendungen der "RAVAG" in Richtung USA ausgestrahlt. Im Frühjahr 1928 wird das österreichische Mittelwellenprogramm auch auf der Kurzwelle verbreitet


    • März: Erstmals meldet sich in Paris der Privatsender Radio LL aus dem Studio an der rue de Javel, wo auch der Sender steht. Gründer und Direktor ist Lucien Lévy. Seit dem 29. September 1935 nennt sich die Station Radio Cite mit neuem Studio an der Boulevard Haussmann. Neuer Besitzer ist Marchel Bleustein.


    • 15. März: Die "Union Radiophonique Suisse", eine Vereinigung schweizerischer Sendestationen und Vorläuferin der späteren "Schweizerischen Rundspruchgesellschaft" (SRG), wird in Bern gegründet. Der Union treten die Radiogenossenschaften von Bern, Lausanne, Genf und etwas später Basel bei. 1928 gesellt sich auch Zürich dazu.


    • 18. März: Erste schweizerische Gemeinschaftssendung der Studios Bern, Lausanne und Genf.


    • 26. März: Mit der Einweihung eines neuen, von der Stadt Lausanne sowie dem Kanton Waadt finanzierten Marconi-Sender erweitert die "Société Romande de Radiodiffusion" ihr Einzugsgebiet über den Kanton Waadt hinaus auf die Kantone Neuenburg, Freiburg und Wallis.

    • 28. März:  Aus dem Palais de la Bourse in Toulon meldet sich der Privatsender Radio Toulon.

    • 30. März: In Island nimmt der erste Privatsender den Rundfunkdienst auf. Das erste Rundfunkgesetz aus dem Jahre 1925 wird etwas später durch ein neues abgelöst, das keine Privatsender mehr vorsieht.


    • 4. April: Die Marconi Gesellschaft Bern beordert ihren Mitarbeiter Albert Müller nach Basel, um das zukünftige Studio van "Radio Basel" an der Zentralbahnstrasse einzurichten.


    • 18. April: Mit den Worten: „Halo, halo Polskie Radio Warszawa, fale 480“ („Hallo, Hallo hier ist der Polnische Rundfunk Warschau, Wellenlänge 480“) wird Polskie Radio in Betrieb genommen.


    • 15. Mai: Auf dem Gebiet des damaligen Königreichs der Serben, Kroaten und Slowenen nimmt "Radio Zagreb" den Sendebetrieb auf (Mittelwelle 350 m). In den folgenden Jahren werden die Sender Belgrad und Skopje eröffnet.

      Bis zur Verstaatlichung 1940 ist "Radio Zagreb" privatrechtlich als Aktiengesellschaft organisiert. Nach 1940 werden die ersten Regionalstudios in Dubrovnik, Banja Luka und Sarajevo in Betrieb genommen. 1952 tritt "Radio Zagreb" dem Zusammenschluss der Rundfunkanstalten Jugoslawiens "JRT" bei.

    • 30. Mai: Die niederländische Radioorganisation "Vrijzinnig Protestantse Radio Omroep" (VPRO) nimmt von Hilversum aus den Sendebetrieb auf.

    • 31. Mai: Über den Telefonie Sender der Aviatik beider Basel beginnt "Radio Basel" mit Versuchssendungen. Die musikalische Ausrüstung des Studios im SBB-Bahnhof besteht aus einem Ibach-Flügel, einem Hinkel-Harmonium und einem Grammofonapparat "His Masters Voice". Sie waren sämtlich von der Firma Hug & Co. "freundlichst zur Verfügung gestellt", wie jeweils im offiziellen Programmheft, der "Radio-Zeitung", und in der Mikrofonansage angezeigt wurde.

    • 1. Juni: Hans Bredow wird zum Rundfunkkommissar des Reichspostministers ernannt.

    • 12. Juni: Der litauische Rundfunk führt mit "Radio Kaunas" den regulären Rundfunkdienst ein. Mit dem Sturz der verfassungsmässigen Regierung der linken Mitte durch einen Militärputsch am 17. Dezember 1926 entstand in Litauen ein autoritäres Präsidialregime, was zu einer Einschränkung der Pressefreiheit führte. Der Rundfunk stand so fast von Beginn an unter staatlicher Aufsicht und politischer Zensur.

    • 19. Juni: Offizielle Eröffnung von "Radio Basel" und Inbetriebnahme des Studios im Central-Bahnhof. Das Eröffnungsprogramm findet am folgenden Tag statt und wird über den 0,24-kW-Telefoniesender des Flugplatzes Sternenfeld auf der Welle 1000 Meter ausgestrahlt. Die "Radiogenossenschaft Basel", gegründet von Wilhelm Meile und Physikprofessor Hans Zickendraht, produziert von nun an ein tägliches Programm von nahezu zwei Stunden, das mit den 22-Uhr-Nachrichten der Schweizerischen Depeschenagentur beendet wird. Der Sendebeginn variiert von 19.30 bis 20.15 Uhr, auf jeden Fall erst nach der Landung des letzten Flugzeuges. Noch im gleichen Jahr schliessen sich die Basler Pioniere der "Union Schweizerischer Radiostationen" und so den anderen Städtesendern an.


    • Juni 1926: In den "Philips"-Werken in Eindhoven werden mit einem 300-Watt-Kurzwellensender Testsendungen im 90-m-Band durchgeführt.


    • 3. August: Der slowakische Sender Bratislava nimmt den Betrieb aus einem provisorischen Studio auf. Das Radio meldet sich mit den Worten: Hallo Bratislava, wir senden auf der 300-Meter-Welle. Auf dem Programm steht ein Musikkonzert. Gesendet wird aus dem Polizeidirektionsgebäude. Im Juni 1929 wird in Prievoz, einem Vorort von Bratislava, ein stärkerer Sender eingeschaltet, der das ganze Land abdeckt.


    • 1. September - Das Telegraphische Reichsamt führt Kurzwellen-Versuchssendungen bis Ende 1927 durch. Zum Einsatz gelangt ein 250-Watt-Telefunken-Sender in Königs Wusterhausen.


    • 3. September: Zu Beginn der dritten "Großen Deutschen Funkausstellung" in Berlin wird der 138 m hohe Funkturm - das neue Wahrzeichen Berlins - mit einer würdigen Feier in Anwesenheit von Ministern und Hans Bredow, in Betrieb genommen

    • 14. September: Gründung der "National Broadcasting Company" (NBC). In diesem "Network" sind verschiedene amerikanische Radiostationen zusammengeschlossen, die sich in sog. "Red"- und "Blue"-Gruppen unterteilen. "NBC" ist eine Tochtergesellschaft der "RCA"-Gruppe.

    • 20. September: Feierliche Eröffnung des Senders Danzig, der von nun an die Programme der "Königsberger Rundfunkgesellschaft" (ORAG) verbreitet.

    • 30. Oktober: In Korea meldet sich das "Korean Broadcasting System" mit einem Rundfunkprogramm im Äther.

    • Oktober: Als erste von den Chinesen errichtete Rundfunkstation, nimmt "Radio Haarbin" den Sendebetrieb auf.


    • 15. November: Der "Genfer Wellenplan", der erste verbindliche Wellenplan für Lang- und Mittelwellensender, tritt in Kraft.

      Die "National Broadcasting Company" beginnt mit ihrem "Network". Dieser Zusammenschluss von 25 Radiostationen in 20 Städten, erreicht ca. zwei Millionen Hörer in den USA.

    • 18. November: Der französische Privatsender Radio Fécamp beginnt zu senden. Betrieben wird die Station vom Radio-Club Fécamp der bereits 1925 erste Testsendungen mit 20 Watt Leistung durchführte.

      Am 7. Juli 1928 wird die Station umbenannt in Radio Normandie. Das Studio ist in der Villa la Grandière an der rue Théagène-Boufart in Fécamp untergebracht.

      Ab April 1933 stehen zwei Sendemaste von 100 bez. 113 m bereit. Ein 25 kW-Sender wird am 12. Dezember 1938 eingeschaltet , der von nun an täglich von 6.30 bis 1.00 Uhr das Programm von Radio Normandie auf 269,5 m verbreitet. Die populären Ansager Francine Lemaitre und Roland Violette bestreiten das Programm bis zum Sendeschluss am 7. September 1939. Im Juni 1940 wird die Station von der deutschen Besatzungsmacht als Relaissender für Radio Paris eingesetzt.

    • 1. Dezember: Der Ingenieur Ferdinand Vitus startet in Paris sein Radio Vitus. Studio und Sender sind an der rue Damrémont untergebracht.

    • 18. Dezember: Nach ersten Versuchssendungen im Januar 1924, nimmt nun der Estnische Rundfunk seine reguläre Programmtätigkeit auf. Er verfügt über Studios in Tallinn und Tartu. Die erste estnische Radiostation war das ursprünglich privat.finanzierte "Raadio Ringhääling" (RR) mit Vertretern von Philips und Telefunken im Vorstand.

      Diese Gesellschaft erhielt das Monopol, in Estland zu senden sowie Radioempfänger zu importieren und zu verkaufen. Im Dezember 1925 billigte das estnische Parlament ein Rundfunkgesetz, nachdem bereits 1923 ein Pressegesetz verabschiedet worden war. Dem Rundfunkgesetz zufolge gehörten die exklusiven Rundfunkrechte dem estnischen Staat, der aber unter bestimmten Bedingungen dieses Monopol auf private oder staatliche Aktiengesellschaften oder Privatpersonen delegieren konnte. Im Januar 1927 wurde eine Rundfunkgebühr eingeführt. Um eine landesweite Radioübertragung zu erreichen, wurde als Ergänzung zu Tallinn 1937 eine neue Station im zentralen Estland, in Türi, gebaut. Der Mast dieser Station war mit 197 Metern der höchste im Baltikum.

    • 1926: Aus Antwerpen meldet sich die gleichnamige private Radiostation mit dem Rufzeichen ON4ED. Da die Sendeantenne auf einem Kirchturm montiert ist, erhält der populäre Sender bald den Übernamen Radio Kerkske (kleine Kirche). Im zweiten Weltkrieg verstummt die Station und der Betreiber, Georges de Caluwe zerstört die Sendeeinrichtung. Nach Kriegsende bringt er Radio Antwerpen für kurze Zeit nochmals in den Äther, aber das neue belgische Rundfunkgesetz sieht keine privaten Radiostationen mehr vor.

    Fernsehen


    • 27. Januar: Die erste öffentliche Fernsehvorführung zeigt der Schotte John L. Baird, der eine Weiterentwicklung des mechanischen Bildfeldreglers benutzt, den Paul Nipkow im Jahre 1883 entwickelt hat.

      In seiner Wohnung in London demonstriert er die "Noctovision". Bereits am 2. Oktober 1925 gelang es Baird, noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit, bewegte Halbton-Bilder von einem Zimmer ins andere zu übertragen. Er war somit seinen Rivalen, welche bis anhin noch mit Schattenbildern experimentierten, um Riesenschritte voraus. Zu ihnen gehörten der ungarische Erfinder Denis v. Mihaly, der Amerikaner C.F. Jenkins und der deutsche Physiker A. Karolus.




    Quellen: Wikipedia
    Bild: Gemeinfrei Erstellt: 1. Januar 1926


    Zeitraum  1926