 Als Richtungswähler (RW) werden EMD-Wähler mit einer 4-drähtigen Durchschaltung der Sprechadern verwendet.
Diese Art der Durchschaltung ist auf längeren Leitungsabschnitten günstiger, weil man mehrere Verstärker in jeden der beiden Übertragungswege einschalten kann, ohne dass eine Gefahr durch Rückkopplung entsteht.
Das funktioniert immer nur in einer Richtung, deshalb werden die beiden Sprechrichtungen so früh wie möglich durch eine Gabelschaltung getrennt.
Ein weiterer Unterschied ist ein zentraler Einstellsatz, der im Gestellrahmen sitzt und für alle Wähler (meistens 16) in dem Rahmen zuständig ist.
Die Richtungswähler wurden durch besondere Einrichtungen ( Register / Umwerter ) eingestellt, die einen Teil der gesamten Wählinformation dazu vorher auswerteten. Es war damit eine Verkehrslenkung (Leitwegsteuerung) im Fernsprechnetz möglich.
Das Bild zeigt den KRW (Knotenrichtungswähler) in einer Knotenvermittlungsstelle.
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