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    Richtfunk  153 von 223eine Seite zurückeine Seite vor

    Richtfunk
    Richtfunkantennen an einem Stahlgittermast

    Für Richtfunk kommen Parabol Antennen in verschiedener Bauart zum Einsatz. Diese Antennen übertragen die Funkwellen gebündelt in eine bestimmte Richtung  zum senden und empfangen.

     

    Die gute Richtwirkung der Antennen erlaubt eine Mehrfach-Nutzung des zur Verfügung stehenden Frequenzspektrums, da das Frequenzspektrum nur in einer schmalen, räumlichen Gasse zwischen Sender und Empfänger und einer gewissen Entfernung in Senderichtung hinter dem Empfänger belegt ist. Die gleiche Frequenz kann daher auch gleich wieder auf einer Nachbarstation verwendet werden.

     

    Bei allen üblichen Verfahren ist eine quasi-optische Sicht zwischen der Sende- und Empfangsantenne Voraussetzung. Zusätzlich zur Sichtverbindung zwischen den beiden Stationen muss noch die so genannte erste Fresnelzone frei von Hindernissen sein, damit annähernd eine Freiraumausbreitung der Funkwellen vorherrscht. Häufig werden Richtfunkantennen daher an hohen Senderstandorten aufgestellt, von denen auch für die weiter entfernte Gegenstelle eine freie Sichtverbindung herrscht.

     

    Die Trägerfrequenzen von Richtfunkverbindungen liegen heute meist im Mikrowellenbereich zwischen 1 und 40 GHz. In diesem Bereich lässt sich für viele Anwendungen ein guter Kompromiss aus genügend breitem Frequenzspektrum, ausreichender Richtwirkung der Antennen bei genügender Antennengröße und Ausbreitungseigenschaften der Wellen erreichen.

     

    Die Erdkrümmung, die Geländeform und die Flächennutzung wie Industrie und Wälder sind wichtige Aspekte bei der Planung von Richtfunkstrecken. Eine Sonderform des Richtfunks, bei der keine direkte Sichtverbindung zwischen Sender und Empfänger besteht, ist der Überhorizont-Richtfunk, der aber nur in Sonderfällen verwendet wird, wenn es keine Möglichkeit einer Sichtverbindung gibt.

     

    Sollen mit der Richtfunktechnik zwei Endpunkte verbunden werden, zwischen denen keine direkte Sichtverbindung besteht, kommen entweder (Richtfunk-)Spiegel zum Einsatz, mit denen die Funkwellen entsprechend umgelenkt werden.


    Pfaender Richtfunkturm mit Parabol Antennen

    Anwendungen:

     

    Bis zum Beginn der 1990er Jahre wurde in Deutschland fast ausschließlich Richtfunk für die Übertragung von Telefongesprächen über große Entfernungen eingesetzt.

     

    Die damalige  Bundespost baute dazu in den Jahren 1950 bis 1960 ein engmaschiges Netz von Fernmeldetürmen, über die die Verbindungen zwischen einzelnen Vermittlungseinrichtungen hergestellt wurden.

     

    Bemerkenswert dabei waren Richtfunkverbindungen nach West-Berlin, die wegen der  großen Entfernung zwischen BRD und West-Berlin am Rande der technischen Möglichkeiten betrieben wurden. In dem Bereich der DDR konnten keine Masten aufgestellt werden.

     

    Außer für das Telefonnetz wurden zu dieser Zeit auch Richtfunkstrecken zur Verteilung des  öffentlich-rechtlichen Fernseh- und Rundfunkprogramme gebaut

     

    Mit dem Ausbau von  kostengünstigen Glasfaserverbindungen mit sehr hohen Datenübertragungsraten in den 1990er Jahren, sank die Bedeutung des Richtfunks für das Telefonnetz.

     

    Neue Einsatzgebiete fand die Technik der Richtfunkverbindungen in den etwa gleichzeitig aufkommenden Mobilfunknetzen.

    Die Richtfunk-Technik wird sehr häufig zur Anbindung der einzelnen Mobilfunkbasisstationen eingesetzt.

     

    Die Bilder zeigen zwei Masten mit vielen Parabol Antennen für die Richtfunkübertragung.


    Abkürzung:  RiFu
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