 Die logische Auswertung erfolgte im Umwerter, die für alle Zielnummern durch eine hardwaremäßige Rangierung mit einer Diodenmatrix den günstigsten Weg vorgeben.
Da dem Umwerter der aktuelle Belegungszustand der einzelnen Leitungsbündel bekannt ist, kann dieser bei einer Bündel-Besetzt-Meldung statt des günstigsten Wegs auch nur den zweit- oder drittgünstigsten Weg vorgeben. Diesen Vorgang nennt man Überlauf, der bei Bedarf auch mehrfach erfolgen kann.
Als Letztweg bei allen belegten Querwegen verblieb dann nur noch der Kennzahlweg. Bei dem Kennzahlweg musste jedoch die gesamte Netzhierarchie mit allen Vermittlungsstellen im aufsteigenden und Absteigenden Bereiche durchlaufen werden.
Durch Hintereinanderschaltung der Verkehrslenkung in mehreren VSt des Ursprungsbereiches konnte jedoch der meiste Fernsprechverkehr über kostengünstige Querwege abgewickelt werden.
Im Fernwahlsystem 62 wurde die Verkehrlenkung in der Knotenvermittlungsstelle (KVST) durch das Knotenregister (KRg) gesteuert und in der nächsten höheren Ebene erfolgte die Steuerung in der Hauptvermittlungsstelle durch das HRg.
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