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| Poulsen Lichtbogen Sender
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Bilder vom Poulsen Lichtbogensender mit einer Leistung von 2 KW. Baujahr: 1915 Der Einsatz war auf einer Schiffsstaion für Telegrafie.
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Bildquelle: Bayern-Online.com JH
Hintergrundinformationen:
Dem Dänen Valdemar Poulsen gelang es im Jahr 1902 nach der grundlegenden Schaltung von D. Duddell mit einem Lichtbogensender ungedämpfte HF-Schwingungen von ausreichender Frequenz und Energie zu erzeugen.
Er benutzte dazu eine Anode aus Kupfer und eine Kathode aus Kohle. Dabei rotierte die Kathode langsam und wurde automatisch auf einen Abstand von 3 bis 5 mm nachgeführt, um so einen gleichmäßigen Abbrand zu erzielen.
Für das einwandfreie Arbeiten des Senders waren eine gute Kühlung und Entionisierung des Raums zwischen den Elektroden notwendig. Dazu wurden die Kupferanode und die Flammenkammer mit Wasser gekühlt und ein quer zur Flamme verlaufendes sehr starkes Magnetfeld blies die Ionen aus der Bogenstrecke.
Zusätzlich brannte der Lichtbogen in einer Wasserstoffatmosphäre. Mit diesem System wurden ungedämpfte Wellen mit Frequenzen bis zu 250 kHz (Wellenlänge 1200 m) erreicht.
Im Jahr 1904 ließ Poulsen sein System des Lichtbogen-Oszillators für ungedämpfte Wellen, die Poulsen-Lampe, in 15 Ländern patentieren.
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