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Geschichtliche Ereignisse des Fernmeldewesens der Länder in Europa und USA
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| Portugal
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- 1883 1. Januar: In Portugal sind zwei Vermittlungsstellen in den Orten Lissabon und Porto in Betrieb.
- 1913: Portugal hat 8 Vermittlungsstellen mit 1.260 Teilnehmern.
- 1922: Portugal hat 10 Vermittlungsstellen mit 3.050 Teilnehmern.
- 1929: Die neu gegründete Gesellschaft Anglo-Portuguese Telephon Company Limited (ATP) erhält eine Konzession für den Fernsprechbetrieb in Lissabon, Porto und Umgebung.
Aus dieser Gesellschaft wurde später die Telefones de Lisboa e Porto (TLP).
Für die restlichen Gebiete und dem Auslandverkehr blieb die staatliche Verwaltung zuständig.
- 1975 1. Januar: Ab diesem Zeitraum ist nur noch die staatliche Verwaltung für das Fernsprechwesen zuständig.
In Portugal bestehen zu diesem Zeitpunkt 716.400 Hauptanschlüsse, davon sind 92,5% an automatischen Wählvermittlungen angeschlossen.
Tabelle Hauptanschlüsse von 1989 bis 1994:
| Jahr |
Hauptanschlüsse |
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| 1989 |
1.849.247 |
| 1990 |
2.077.495 |
| 1991 |
2.379.265 |
| 1992 |
2.694.146 |
| 1993 |
3.054.289 |
| 1994 |
3.462.547 |
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Fernverkehr und Ferndienst:
- 1922: es bestehen 14 Fernleitungen innerhalb von Portugal.
- 1928: die erste Fernleitung mit dem Auland Lissabon – Madrid wird gebaut. Über diese Leitung wurde der Sprechverkehr mit Spanien, Frankreich, Großbritannien, Belgien, Niederlanden und mit Deutschland eröffnet.
- 1936 18. Juli: Durch die politischen Ereignisse in Spanien wurde Portugal vom Rest der Welt abgeschnitten.
Es wurden aus daher folgende Sprechfunkverbindungen eingerichtet: - 10.8.1937 Lissabon – London - 27.8.1937 Lissabon – Berlin - 14.10.1937 Lissabon – Paris
Durch diese Funkverbindung mit Berlin stand die erste direkte Verbindung zwischen Portugal und Deutschland.
- 1937 1. September: die Companhia Portuguesa Radio Marconi eröffnet eine Sprechfunkverbindung Lissabon – Ponta Delgade (Azoren).
- 1938 10. Dezember: Eröffnung einer weiteren Funkverbindung von Lissabon nach Funchal (Madeira)
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