Werner von Siemens (1816-1892) lies sich seien Idee von einem Induktionsfreien Kabel durch das Reichspatent Nr. 28978 im Jahr 1884 schützen.
Die Erfindung bestand im Wesentlichen, dass eine Ader eines Kabels mit einem Dielektrikum und einer metallischen Ummantelung (Abschirmung) als Rückleiter zu einer induktionsfreien Doppelader führt. Ein solches Leiterpaar bei dem der Außenleiter den Innenleiter umgibt wird heute Koaxialpaar oder auch Tubenkabel genannt. Eine weiter einfache Bezeichnung lautet Koax-Kabel.
Mit steigender Frequenz wird die Fern- und Nachnebensprechdämpfung ebenfalls bei diesem Kabeltyp größer. Durch den geschlossenen Außenleiter gelangen aber nur unwesentliche Anteile dieses Streufeldes in die benachbarten Leitungen. Werner von Siemens war mit dieser Erfindung seiner Zeit weit voraus. Erst 40 Jahre später kommen die Koax-kabel in der Fernsprechtechnik zum Einsatz
Das Bild zeigt ein heute gebräuchliches Koaxial Kabel, das RG213
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