Das rechte Bild zeigt einen vereinfachten Schaltplan für die Steuerung des Impulswiederholers, so wie er in der Übergangstechnik im Verzoner eingesetzt wurde.
In der Schaltung sorgen mehrere Relais dafür, dass der Ablauf der Mechanik in die erforderliche Zeitabhängigkeit gebracht wird. Bei der Einspeicherung wird die Lamellenscheibe aus V2a Stahl bei jedem Impuls durch den Kontakt a das den Einspeichermagneten (EM) betätigt um einen Schritt weitergedreht. Der zweite und jeder weitere Impuls einer Ziffernreihe erregen gleichzeitig über den Kontakt em das Steuerrelais V und den Markiermagneten (MM). Diese Magnetspule drückt die zugehörigen Lamellen von einer Seite auf die andere Seite durch, so dass sie nach der Drehung der Lamellenscheibe nicht mehr auf der Vorderseite des Leitringes, sondern auf der Rückseite aufliegen. Da der Markiermagnet erst beim zweiten Impuls ansprechen kann, liegt das erste Segment der nachfolgenden Impulsreihe wieder auf der Vorderseite. Die nicht nach hinten gedrückten Lamellen bezeichnen jeweils das Ende der vorhergehenden Impulsreihe.
Die Stellung der einzelnen Lamellen bleibt während eines ganzen Umlaufs der Scheibe erhalten und wird erst kurz vor der Ausgangsstellung einen Einschnitt auf dem weisen Haltering wieder auf die Ausgangstellung gedrückt Der Abtastarm dreht sich bei der Einspeicherung mit.
Der Beginn der Ausspeicherung wird durch das Relais Q gesteuert, das zwei entgegen gesetzte Wicklungen besitzt. Die Kennzeichen dafür, dass Impulse eingespeichert sind, frühestens jedoch nach dem Ablauf der ersten Impulsserie (Relais Y abgefallen).
Das Relais Q lässt die Selbstunterbrecherschaltung des Impulsgeberrelais J an. Die Impulse werden durch den Ausspeichermagnet AM abgezählt, indem dieser den Abtastarm schrittweise rückwärts bewegt und dabei mit einem Schleifkontakt pk den Lamellenkranz abtastet. Während er über eine durchgedrückte Lamelle darüber gleitet, ohne diese zu berühren, macht er bei einer auf der Vorderseite hochstehenden Lamelle eine Kontaktgabe und wirft das Relais Q durch eine Gegenerregung ab.
Der Impulsgeber wird jetzt unterbrochen und die weitere Ausspeicherung wird Impulse wird unterbrochen. Das Steuerrelais Y bestimmt die Wählpause zwischen den zwei Impulsreihen. Solange noch auf Strowgerwähler Rücksicht genommen werden musste, war diese Zeit auf 800 ms eingestellt. Der Vorgang beginnt von neuem wenn das Relais Y abgefallen ist.
Die Vor- und Parallelwiderstände an dem Relais J bestimmen die Anzugs- und Abfallzeit des Relais J. Durch das verändern dieser Widerstände kann die Impulszeit angepasst werden. Die Impulse, die durch den Impulswiederholer weiter gesendet werden, sind daher nach Frequenz und Verhältnis vollständig korrigiert.
Durch eine nacheilende Ausspeicherung werden Störungen im Ablauf vermieden, wenn der Impulsablauf bei der Ausspeicherung rascher vor sich geht als bei der Einspeicherung. Man kann den Beginn der Ausspeicherung um eine Arbeitszeit verschieben, die der Dauer der ersten Impulsreihe entspricht, oder die Ausspeicherung grundsätzlich in die Einspeicherpausen verlegen. Im ersten Fall geht die Ausspeicherung, wenn sie einmal angelaufen ist, ohne Unterbrechung weiter, bis der Speicher leer ist. Im zweiten Fall hinkt die Ausspeicherung der Einspeicherung um die Zahl der bereits eingespeicherten Ziffern, mindestens um eine Ziffer hinten nach.
Das Wähltempo des Teilnehmers kann bei dieser Schaltung vom Impulswiederholer in der nicht überschritten werden. Nur bei langen Wählpausen ist ein Aufholen möglich. In beiden Fällen ist das Speichervermögen des Impulswiederholers wenn die Ausspeicherung einmal angelaufen ist, praktisch unbegrenzt. Der Impulswiederholer arbeitet als Durchlaufspeicher.
Zur Schnellausspeicherung dient das Relais Ü, wenn es einmal angezogen, hält es sich über den Kontakt ü von selbst und schaltet den Stromweg für das Startrelais Q ein. Wird die Ausspeicherung der Impulse in den Einspeicherpausen vorgenommen, dann entfällt das Relais Ü. Nunmehr wird das Relais Q jeweils über den Ruhekontakt v eingeschaltet.