Das nationale Fernnetz in der BRD diente zugleich für den abgehenden internationalen Fernsprechverkehr als Zubringernetz für die Auslandsvermittlungsstellen. Für die ankommenden internationalen Verbindungen wurde es als Verteilnetz verwendet.
Ein abgehende Auslandsverbindung wurde über ZIG in der KVST und den nachfolgenden Querleitungen oder über den Kennzahlweg zur AZVST im Bereich der in der eigenen ZVSt gelenkt.
In größeren Ortsnetzen die auch am Sitz einer AZVST waren, konnte über die teilweise noch vorhandene Gassentechnik auch direkt der Auslandszählimpulsgeber (AZIG) in der AZVST erreicht werden.
Die AHVST konnte nur dann direkt über einen KRW bzw. KRW und HRW erreicht werden, wenn die Verbindung wegen Tarifgründen direkt zum Nachbarland geschaltet werden mussten.
Für die aus dem Ausland ankommenden Verbindungen stand das gesamte nationale Netz zur Verfügung.
So wurden über den Auslandsrichtungskoppler (ARKpl) der AZVST entweder über den Kennzahlweg der ZGW oder über Querwege die FGW (Ferngruppenwähler) des eigenen ZVSt Bereiches sowie anderer ZVSt Bereiche angesteuert.