Das Kriegende stellte im Bereich der Telekommunikation einen Neuanfang dar.
Auf Anordnung des Alliierten Kontrollrats wurde das gesamte Funk Nachrichtennetz der Deutschen Reichspost stillgelegt.
Das circa zur hälfte zerstörten Fernmeldeanlagen und das dazugehörigen Kabelnetze wurden zunächst auf örtlicher und regionaler Ebene wieder hergestellt.
Überregional ergab sich das Problem, dass Berlin als bisheriger der Knotenmittelpunkt eines sich in Ost-West Richtung ausgerichteten Fernmeldenetzes war. Im Bereich der westlichen Besatzungszonen lag der Schwerpunkt jetzt allerdings in Nord-Süd Richtung.
Zur Lösung entschloss man sich, das Weitverkehrsnetz in Form einer großen 8 mit dem Knotenmittelpunkt in Frankfurt am Main zu erstellen. Die Verwaltung des Post- und Fernmeldewesens wurde dann ab dem 1. April 1950 von der Deutschen Bundespost übernommen.