 In München-Schwabing wird von Siemens & Halske AG im Jahr 1909 das erste deutsche Fernsprechamt mit Selbstwählbetrieb und Zentralbatterie installiert. Es ist vorerst für 2500 Teilnehmer ausgelegt.
Es arbeitet mit Schrittschaltwählern. Es wurde erstmals öffentlich die Vorwahlstufe nach dem 1901 erteilten Patent eingesetzt. An diesen Vorwählern war die einzelnen Teilnehmer angeschlossen. Die Hebdrehwählern wurden für die Gruppen und Leitungswähler mit Auslösemagneten nach der Bauart Strowger eingesetzt.
Besonderheiten der eingesetzten Technik:
- ZB Betrieb (Zentralbatterie)
- Vorwähler zur Einsparung von 1. Gruppenwahlstufen
- Einzellgesprächzählung mit Gebührenzählern
- sofortiger 1. Ruf nach der Wahl der letzen Nummer und dem Freiprüfen des Leitungswähler
- Teilenehmer erhält das Freizeichen.
- Alarmschaltung für fehlenden Rufstrom, damit wurde die Teilnehmerleitung automatisch überwacht.
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