
Anbei das Bild des sogenannten "Mittleren Prüfschrankes" der österreichischen Postverwaltung.
Der "mittlere Prüfschrank" wurde vornehmlich in kleineren, nicht ständig mit Personal besetzten Ortsnetzen (also solchen bis etwa 2000 Anschlüssen) im Hauptverteilerraum untergebracht und damit konnte der Fachtechniker Innen (FTI) bei Anwesenheit die gestörten Leitungen prüfen und ausmessen.
Mit der Einschaltung des OAM, also der Möglichkeit der Fernprüfung über Prüfleitungswähler, später den beiden in Österreich eingesetzten digitalen Systemen, wurde der Prüfschrank meistens obsolet, er wurde dann eigentlich nur mehr als Dienstanschluss im Hauptverteilerraum genutzt.
Quelle Bild und Text: Archiv Dulosy
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