Bayern Online EDV Administration Internet Hosting Email Archivierung und Historische Fernmeldetechnik Bayern Online EDV Administration und Historische Fernmeldetechnik EDV Service | Historische Fernmeldetechnik | Bildersammlung
Suchen
info@bayern-online.com
Tel: 09973-8404-0


 

Webseiten
  • Homepage
  • Was ist Neu
  • Suchen
  • Suchen - Neu
  • Spritkosten Berechnen
  • Impressum
  • ABG
  • Haftungsausschluss
  • Cloud
  • Sitemap
  • Login
  • Marktplatz

  • Kategorien
     Webmail Zugang
     Netzwerk EDV Service
     Email Hilfe
     Email Archivierung
     Internet
     Programmierung
     Bilder
     > Telefontechnik
        Geschichte Telekommu..
        Lexikon
        Vorwort
        >> Abkürzungen
        Videos
        Hauptbauteile
        Landesfernwahl
        Systeme Liste
        Verbreitung in Europ..
        Bilder
        Stromversorgung
        Animationen
        Links
        2 Sprechstellen mit..
        Vorfeldeinrichtungen
        Rund um die Telefont..
        Schaltungen
        Zusatzeinrichtungen
        Verbindungen
        Fernsprechauskunft
        Biografien
        System Dietl Wien
        System 22
        System 27
        System 29
        System 31
        System 34
        System 40
        Wählsystem 48
        Wählsystem 48M
        System 50
        System 55 (EMD)
        System EMK
        Endamt 57
        System 58
        Endämter mit Koordin..
        Fachbuch 40 Jahre Fe..
        Fachbuch Das Rheinla..
        Fachbuch Feyerabend
        Cyclopedia Telephony..
     Schaltpläne

  • zuletzt angesehen


  • Zeige Details von Mehrfachröhre - die erste integrierte Schaltung  
    Mehrfachröhre - die erste..
     
    Zeige Details von Mechanischer Verstärker  
    Mechanischer Verstärker..
     
    Zeige Details von Mechanischer Stromstoß Entzerrer  
    Mechanischer Stromstoß En..
     
    Zeige Details von Mechanische Uhren ersetzen die Sanduhr  
    Mechanische Uhren ersetze..
     
    Zeige Details von Master Clock 36A GPO  
    Master Clock 36A GPO
     
     
    Homepage > Telefontechnik > Abkürzungen
    Mehrfrequenzwahlverfahren  159 von 276eine Seite zurückeine Seite vor

    Mehrfrequenzwahlverfahren

    Das Mehrfrequenzwahlverfahren (MFV) ist nach dem Impulswahlverfahren das gebräuchlichste Verfahren für analoge Teilnehmeranschlüsse.

    Es wird damit die Wahlinformation vom Fernsprecher (Telefon) zur Vermittlungsstelle übertragen. Bei diesem Verfahren werden sehr oft auch die Sondertasten wie * (Stern) und # (Route) für Sonderfunktionen verwendet.

    Eine weitere Bezeichnung für dieses Verfahren ist DTMF (dual tone multi frequency) was übersetzt Doppel Ton Mehrfrequenz heißt. Auch die Bezeichnung Touch Tone ist im Ausland gebräuchlich. Dieses Verfahren wurde circa 1960 in den USA eingeführt. Auch das Tastenlayout stammt aus dieser Zeit.

    Die Tasten A, B C und D werden nur in Nebenstellenanlagen für Sonderfunktionen verwendet. 

     

    Tabelle: Frequenz Zuordnung der MFV Tasten
    Hz

    1209

    1336

    1477

    1633

    697

    1

    2

    3

    A

    770

    4

    5

    6

    B

    852

    7

    8

    9

    C

    941

    *

    0

    #

    D

     

     

    Wenn als Beispiel die Taste 9 gedrückt wird, dann werden an die Leitung die beiden Töne mit der Frequenz von 852 Hz und 1477 Hz angelegt. Die verwendeten Töne liegen alle innerhalb des Sprachbandes von 300 bis 3400 Hz und werden innerhalb der Vermittlungstechnik über die gleichen Leitungen und Verstärker wie die Sprache übertragen.

     

    Die verwendeten Frequenzen sind unnatürliche krumme Kombination die in der Sprachen überhaupt nicht vorkommen können und in der Musik wegen Missklang eigentlich auch nicht vorkommen sollten.

     

    Bei der Wahl einer Ziffern muss das Gemisch aus den jeweils zwei Tönen mindesten 40 ms anliegen, bei weniger als 23 ms verweigert die Vermittlungseinrichtung die Verarbeitung. Die Lautstärke der beiden Töne sollte gleich sein. Es sind gewisse Toleranzen zugelassen. Als Anhaltswert maximal 8 dB. Auf eine weitere Beschreibung der ganzen Toleranzen wollen wir hier nicht eingehen.

     

    Es wird beim Senden eine Länge von 50 bis 100 ms mit einer Pause von 20 bis 50 ms empfohlen.

     

    Mit dem MFV Verfahren können die einzelnen Ziffern wesentlich schneller übertragen werden. Dieses Verfahren erfordert jedoch gegenüber dem Impulswahlverfahren zur Decodierung eine Elektronik. In reinen elektromechanischen Anlagen konnte dieses Verfahren nicht eingesetzt werden.

     

    In Deutschland wurden in den 1990er Jahren alle öffentlichen Vermittlungsstellen durch digitale Anlagen ersetzt. Diese neuen Anlagen unterstützen sowohl das MFV als auch das IWV Wahlverfahren. Sie können beide Verfahren automatisch erkennen.

     



    Abkürzung:  MFV
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Einführung des Tastentelefons in Deutschland Weitere Informationen verfuegbar Einführung des Tastentelefons in Deutschland Weitere Informationen : Impulswahlverfahren Weitere Informationen verfuegbar Impulswahlverfahren

    Mehrfrequenzwahlverfahren  159 von 276eine Seite zurückeine Seite vor
    Homepage > Telefontechnik > Abkürzungen