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    Maschinenwähler  128 von 231eine Seite zurückeine Seite vor

    Maschinenwähler
    Rotary Gestell mit Antrieb für die Maschinenwähler

    Die Maschinenwählertechnik ist eine Erfindung aus den USA. Es waren dort in den großen Städten bereits Telefonnetze mit starken Leitungsbündeln vorhanden.

    Es wurden die Anforderungen an die Wähler gestellt, sie sollten mit möglichst vielen Ausgängen zu beschalten sein. Das Strowger Hebdrehwähler hatten nur maximal 10 x 10 Ausgänge. Der Maschinenwähler hat teileweise mehr als 300 Ausgänge.

    Zum Antrieb des Maschinenwählers wurde  ein gemeinsamer Motor für zwei Gestellreihen verwendet. Die einzelnen Wähler wurden zur Einstellung auf den Ausgang, oder zur Rückstellung auf den Ausgangspunkt mit Kupplungsmagneten bei Bedarf an die ständig laufenden Achsen angekuppelt.

    Die Maschinenwähler waren durch die vielen Ausgänge nicht nach dem dekadischen System aufgebaut.  Die Einstellgeschwindigkeit war wegen der Baugröße auch sehr langsam. Eine direkte Einstellung durch Wahlimpulse wie beim Schrittschaltwähler nach Strowger war aus diesem Grund nicht möglich.

    Für die Einstellung der Wähler wurden deshalb Register verwendet. Diese Register mussten die Wahlimpulse zuerst zwischenspeichern und dann umrechnen. Aus wirtschaftlichen Überlegungen waren die Register in einer Vermittlungsstelle zentralisiert.

    Die wichtigsten Firmen mit Maschinenwähler sind AT&T, Rotary Wähler von ITT und der Kulissenwähler von Ericsson.

    Die Maschinenwähler weisen nicht die hervorragenden Eigenschaften von Schrittschaltwählern auf. Die Vorteile sind jedoch größere Ausgangsfelder. Die Verwendung von Registern ergibt eine teilweise Unabhängigkeit zwischen Teilnehmernummer und dem Verbindungsnetz.

    Es gibt aber viele andere Probleme an diesem Maschinenwähler System. Ein Register erlaubte nur die Verwendung von Rufnummern mit einheitlicher Stellenanzahl. Es waren keine beliebig langen Rufnummern mit verschiedener Stellenanzahl möglich. Bei verkehrstarken Zeiten in der Hauptverkehrstunde war die Wartezeit bis zum anschalten des Wählton teileweise sehr lang. Auch nach der Wahl alles Ziffern dauerte es noch eine längere Zeit bis alle Wähler richtig eingestellt waren.


    Rotary Maschinenwähler

    Bild zeigt einen Leitungswähler aus dem Rotary System. Zuerst dreht sich der Innere Satz komplett, dann wird anschließend das kleine Teil in sich noch gedreht. Eine sehr interessante mechanische Konstruktion.


    Das Rotary Maschinenwähler System erhielt seinen Namen durch das Prinzip der Wählerbewegung. Sie arbeiteten mit nur einer Drehrichtung, im Gegensatz zum Hebdrehwähler der sich in zwei Richtungen bewegte.

    Die Wähler im Rotary System waren nicht rein dekadisch aufgebaut. Der Wähler besaß 10 Kontaktbänke mit jeweils  30 Stellungen, die von 10 dreipoligen Kontaktarmen  angesteuert werden konnten.

    Eine Magnetkupplung schaltete für die Drehung des Wählers und auch für Bewegung der zweiten drehbaren Welle mit 10 versetzten Nocken, welche die Auswahl der gewünschten Kontaktbank ausführte. Mit Hilfe einer Nockenscheibe wurden die sogenannten Rückzählimpulse erzeugt. Die momentane  Stellung des Wählers wurde dadurch an ein Register zurückgemeldet. Die Wählimpulse wurden ebenfalls in diesem Register gespeichert, ausgewertet und umgerechnet.

    Das erste Rotary Versuchsamt wurde im Jahr 1910 von Western Electric aufgebaut.


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Rotary Wähler Modell Weitere Informationen verfuegbar Rotary Wähler Modell Weitere Informationen : Wählerrelais Weitere Informationen verfuegbar Wählerrelais
    Weitere Informationen : Folgeschalter - Steuerschalter Weitere Informationen verfuegbar Folgeschalter - Steuerschalter Weitere Informationen : Anrufsucher Weitere Informationen verfuegbar Anrufsucher
    Weitere Informationen : Maschinenwähler Weitere Informationen verfuegbar Maschinenwähler Weitere Informationen : Video Central telefonica Rotary 7A2 Weitere Informationen verfuegbar Video Central telefonica Rotary 7A2

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