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    Marconi Versuche - Popow Gewitterwarngerät
    Guglielmo Marconi

    Frühjahr 1895


    Marconi setzt seine Versuche unter freiem Himmel fort.

    Er erkennt, dass zunächst der Empfänger als schwächstes Glied in der Kette verbesserungsbedürftig ist und macht sich an die Arbeit.

    Die Branlyschen Metallspäne im Kohärer werden durch ein Pulver aus Nickel und Silber ersetzt, die Enden der Glasröhre mit Stöpseln aus Silberamalgam verschlossen, die in ihrer Entfernung zueinander verschoben werden können.

    Marconi engagiert seinen Bruder Alfonso als Hilfskraft und dehnt die Experimente weiter aus. Bei Geländeversuchen beobachtet er, dass die Reichweite gewaltig wächst, wenn er jeweils einen Pol vom Sender und Empfänger mit der Erde verbindet und die beiden anderen Pole mit senkrecht hochgeführten Luftdrähten zusammenschaltet. Schlagartig kann er dadurch fast zweieinhalb Kilometer überbrücken und seine Signale auch ohne direkte Sicht von Sender zu Empfänger übertragen.


    Mit der Erfindung der geerdeten Sendeantenne scheint für Marconi die Sache so weit ausgereift zu sein, dass er an die praktische Auswertung gehen konnte.

    Er beschließt, seine drahtlose Telegrafie Italiens Minister für Post und Telegrafie anzubieten. Doch der Minister zeigt kein Interesse an der Erfindung des jungen Mannes. Er sucht andere Interessenten im Ausland. Am 14. November 1895 schreibt er einen Brief an William Preece, den Chefingenieur des General Post Office in London, und erklärt ihm seine Experimente. Im

    Februar 1896 macht sich Marconi auf die Reise nach England. William Preece stellt ihm ein Labor zur Verfügung und bald beginnen die ersten Versuche.


    Funkempfänger von  Alexander Stepanovich Popov

    7. Mai 1895


    Alexander Stepanowitsch Popow (1859-1906) demonstriert vor der Russischen Gesellschaft für Physik und Chemie sein drahtlos arbeitendes Gewitterwarngerät. Siehe rechtes Bild.

    Am 7. Mai 1895 zeigte er den Empfang von Funkpulsen aus einem Funkenstrecken-Funksender. Zusammen mit Guglielmo Marconi teilt Popov die Erfindung des Funkempfängers und die erste Funkkommunikation. 7. Mai wird als Radio-Tag in Osteuropa gefeiert.

    Die Vorrichtung besteht aus einem primitiven Funkwellendetektor, der Coherer genannt wird, einem Glasrohr, das Metallspäne zwischen zwei Elektroden (Mitte) enthält.

    Die Elektroden wurden mit einer hängenden Drahtantenne und einer Masseverbindung verbunden. Als eine Funkwelle auf die Antenne trat, würde der Coherer leitend werden.

    Der Coherer wurde auch mit einem Gleichstromkreis mit einer Batterie und einem Relais (Metallzylinder, unten rechts) verbunden. Wenn der Coherer leitend wurde, würde der Strom von der Batterie das Relais einschalten, das Strom durch einen Elektromagneten senden würde, um einen Arm zu ziehen und eine Glocke (obere Mitte) zu klingeln.

    Als der Klappenarm zurückgezogen wurde, klopfte es auf das Cohererrohr, um die Feilen zu schlagen, es in seinen nichtleitenden Zustand zurückzusetzen und es für das nächste Funksignal bereit zu machen.

    Das Relais würde auch einen Puls an einen Schreiber (weißer Zylinder) senden, der eine Markierung auf einem Kartenpapier machen würde, um das Auftreten aufzuzeichnen.

    Im Jahre 1896 platzierte Popov das Gerät auf dem Dach der Militärakademie und verzeichnete Blitzschläge bis zu 50 km.


    Bilder: gemeinfrei
    Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar


    Zeitraum  1895
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Guglielmo Marconi - erste drahtlose Funkstrecke der Welt Weitere Informationen verfuegbar Guglielmo Marconi - erste drahtlose Funkstrecke der Welt Weitere Informationen : Alexander Stepanowitsch Popow Weitere Informationen verfuegbar Alexander Stepanowitsch Popow

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