Bild zeigt den Leitungswähler
mit Hebdrehwähler 26
Das System 26 in Bayern funktionierte systemtechnisch wie System 22 und die späteren Nachfolgesysteme.
Das System 26B (Berlin) hatte jedoch eine systemtechnische Besonderheit:
Da das Ortsnetz Berlin vor dem zweiten Weltkrieg schon eine Längen- und Breitenausdehnung von ca. 30 km hatte, wollte man die Übertragung der Wahlimpulsserien hinter den 1. Gruppenwählern direkt zur nächsten Wahlstufe, ohne Zwischenschalten von Übertragungen, schalten. Aus diesem Grunde werden die Wahlimpulse hinter dem 1. GW zur nachfolgenden Wahlstufe (2.GW, 3.GW, 4.GW und LW) auf der a-Ader als Erdimpulse (klassisch) und auf der b-Ader als Minus-Impulse übertragen, d.h. während der Wahlimpulsserien herrscht ein Potential von 120 V- zwischen a- und b-Ader.
Damit die nachfolgenden Systeme mit System 26B zusammenarbeiten konnten, gab es folgende "Berlinvarianten":
- System 29B
- System 48B (System 40)
- System 50B (nur BRD)