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    LSA Schneidklemme  118 von 224eine Seite zurückeine Seite vor

    LSA Schneidklemme
    LSA Schneidklemme Schemazeichnung

    Zeichnung eines LSA Plus 3 Punkt Kontakt von ADC Krone.

    • 1. Die Klemmrippen fixieren den Leiter in einer Position und schützen so die Kontaktstellen vor Vibration und anderen Formen mechanischer Spannung.
    • 2. Flexible Kontakte in einer speziellen Legierung, angeordnet in einem Winkel von 45° zur Leiterachse, stellen eine gasdichte und  korrosionsbeständige Verbindung her.
    • 3. Konstante Torsions- und axiale Rückstellkräfte der Kontakte innerhalb des Kunststoffgehäuses gewährleisten eine dauerhafte Verbindung.
    • Die Kontaktstellung in einem 45° Winkel verursacht nur eine geringe Veränderung des  Querschnitts und somit keine Schwächung der Stabilität des
      angeschlossenen Leiters.
    • Eine Kontaktstellung im 90° Winkel verursacht eine deutliche Querschnittsverringerung, die zu einem möglichen Drahtbruch führen kann.

    Abkürzung:
    LSA = Löt- schraub- und abisolierfrei

    Einsatz in der Fernmeldetechnik:

    In der Kommunikationstechnik werden mit einem speziellen Auflegewerkzeug die einzelnen  Adern eines Fernmeldekabels mit der  Isolierung einzeln in eine Schneidklemme gepresst.

    Dabei wird durch das Werkzeug das überschüssige Ende des Leiters automatisch durch ein scharfes Messer vom Werkzeug abgeschnitten, es wird dadurch eine gasdichte elektrische Verbindung hergestellt.

    Diese Verbindungstechnik funktioniert ohne Löten, Schrauben und Abisolieren, deshalb wird sie auch als löt-, schraub- und abisolierfreie Technik, kurz LSA-Technik, bezeichnet. Davon leitet sich auch der Markenname „LSA-PLUS“ der Firma ADC Krone ab.

    In der Kommunikationstechnik wird die LSA-Technik seit Anfang der 1970er Jahre bei den  Hauptverteilern in Vermittlungsstellen, seit Anfang der 1980er Jahre in der Linientechnik und bei Installationsverteilern eingesetzt.

    Heute ist das auch eine gängige Methode, um Netzwerkdosen, beispielsweise in einem Rechnernetz, anzuschließen.


    LSA Pluse Klemmenleiste Creative Commons-Lizenz Frank Murmann

    Besonderheiten der LSA Kontakte:

    An einem LSA Kontakt können nur massive Adern mit einem Leiterdurchmesser von 0,4 bis 0,8 mm angeschlossen werden. Flexible Adern können nicht verwendet werden.
     
    Die meisten Leiter sind mit einem isolierenden Kunststoffmantel mit einem Durchmesser zwischen 0,7 bis 1,6 mm versehen.

    Schließt man an einen LSA Kontakt Leitungen mit einem Durchmesser bis 0,65 mm an, lassen sich diese Leitungen 200mal von der Klemme entfernen und wieder mit neuen Leitungen beschalten.

    Diese hohe Beschaltung kann nur dann gewährleistet werden, wenn der Hersteller ein sehr hochwertiges Kontaktmaterial aus Sondermessing mit entsprechenden Eigenschaften bezüglich Härte und Federung verwendet. Die Oberfläche im Bereich des LSA-Kontaktes müssen dazu mit einer 5 μm Silberauflage versehen sein.


    Diese Versilberung im inneren Bereich macht den Kontakt „geschmeidig“ und sorgt für die niedrigen Kontaktwiderstände. Bei jeder neuen Beschaltung nutzt sich die versilberte Oberfläche leicht ab, und die Beschichtungsdicke von anfangs 5 μm wird bei jeder neuen Beschaltung etwas  geringer. Nach circa 200 Beschaltungen ist die Silberauflage „abgerieben“, und der Kontaktwiderstand wird größer. Dies führt dann zu einer höherer Dämpfung und  zu einer schlechterer Übertragungsqualität.

    Großer Aderdurchmesser:

    Beim Aderdurchmesser von 0,8 mm darf nur eine einzelne Leitung in die LSA Klemme angeschlossen werden. Wurde eine 0,8 mm dicke Leitung verwendet, darf nach der Entfernung keine Leitung mit einem kleineren Durchmesser angeschlossen werden.

    Einmal 0,8 mm – immer 0,8 mm.

    Bei Benutzung einer 0,8 mm Ader kann die Klemme maximal 50-mal beschaltet werden.

    Das rechte untere Bild zeigt eine LSA Plus Leiste. Diese Datei ist unter der Creative Commons-Lizenz Namensnennung 3.0 Unported lizenziert. Urheber: Frank Murmann


    Abkürzung:  LSA

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