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    Klappenschrank  111 von 234eine Seite zurückeine Seite vor

    Klappenschrank
    Klappenschrank

    Klappenschrank ist die Bezeichnung für eine Fernsprech-Handvermittlungseinrichtung.

    Bis zur Automatisierung wurden Klappenschränke dazu benutzt um zwei Teilnehmern miteinander zu verbinden.

     

    Dazu waren am Kappenschrank für jeden Teilnehmer eine Klinke und eine Fallklappe angebracht. 

    Die Fallklappe besteht aus einem Elektromagnet, der eine Klappe auslöst.

     

    Jeder Fernsprechapparat war zur damaligen Zeit mit einer eigenen kleinen Batterie (Orts-Batterie, OB-Betrieb) ausgerüstet.

     

    Wollte jemand das Fräulein vom Amt sprechen wollte, um ein Telefongespräch anzumelden, wurde der Kurbelinduktor an seinem Fernsprechapparat in Bewegung gesetzt.

     

    Es wurde damit Wechselstrom erzeugt, der den Elektromagneten am Klappenschrank erregt, dadurch wurde eine metallische Klappe freigegeben, die herunterfiel und damit dem Fräulein vom Amt den Verbindungswunsch mitteilte.

     

    Der rufende Teilenehmer wurde abgefragt, in dem das Fräulein den Klinkenstecker von Ihrem Sprechsatz in die Buchse des Teilnehmers steckte.

     

    Der Verbindungswunsch wurde abgefragt und die Verbindung anschließend hergestellt.

     

    Die Messung der Zeit erfolgte mit Sanduhren. Auf dem Bild steht auf dem Klappenschrank ganz oben eine Einheit mit 4 Sanduhren.

     

    Das Ende eines Gespräches teilte der Anrufende Teilnehmer durch ein erneutes  Betätigen des Kurbelinduktors mit. Die Vermittlungskraft trennte die Verbindung durch ziehen der Klinkenstecker  und stellt die herab gefallene Klappe per Hand wieder in die Ausgangslage zurück.

     

    Die Funktionsweise des Klappenschrankes war einfach und trotzdem sehr wirkungsvoll:

     

    Die Verbindungsart und die Signalisierung des Verbindungswunsches verbrauchte keinen Strom der Orts-Batterie am Klappenschrank,

    .

    Die  Vermittlungskraft musste den Schrank auch nicht dauernd  beobachten.

    Das Bild rechts zeigt einen Klappenschrank aus dem 1900 Jahrhundert.

    .

    Mit dem schnell steigenden Bedarf an Fernsprechanschlüssen am Anfang des 20. Jahrhunderts wurden die Klinken und Fallklappen immer weiter verkleinert. Bis zu 10.000 Klinkenbuchsen konnten dann von einer Vermittlungskraft erreicht werden.

     

    Ab dem Jahr 1895 wurde dann der Zentralbatteriebetrieb (ZB-Betrieb) eingeführt. Zur Signalisierung wurden dann Glühlampen eingesetzt. Aus dem Klappenschrank wurde ein Glühlampenschrank.



    Klappenschrank OB/ZB 11/12 von vorne und geöffnet

    Das Bild rechts zeigt einen Klappenschrank aus dem Jahre 1911/12 für OB und ZB Betrieb. 

    Alle Felder waren zu Servicezwecken herausklappbar. So konnte man leicht eine Reparatur durchführen.

     


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Klappenschrank 15 Leitungen Weitere Informationen verfuegbar Klappenschrank 15 Leitungen Weitere Informationen : Klappenschrank Weitere Informationen verfuegbar Klappenschrank
    Weitere Informationen : Glühlampenschrank Weitere Informationen verfuegbar Glühlampenschrank Weitere Informationen : Klappenschrank OB99 Weitere Informationen verfuegbar Klappenschrank OB99

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