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    Karte Preussischer optischer Telegraf  67 von 101eine Seite zurückeine Seite vor

    Karte Preussischer optischer Telegraf
    Karte Preussischer optischer Telegraf

    Alle Telegrafenstationen waren mit einem Ober- und einem Untertelegrafisten besetzt, die tagsüber bei ausreichendem Tageslicht den Telegrafendienst verrichteten.

    Im normalen Betrieb fungierte jede Station wie ein Relais – Nachrichten wurden lediglich codiert abgelesen und ebenso weitergegeben. Weder war eine Decodierung durch eine Station vorgesehen, noch konnten Nachrichten von außen aufgenommen, chiffriert und abgesandt werden:

    Diese Aufgabe war ausschließlich den Telegrafenexpeditionen vorbehalten, wo Inspektoren über die geheimen Codebücher für die Staatsdepeschen verfügten.

    Eine Ausnahme bildeten betriebliche und dienstliche Nachrichten der einzelnen Stationen, die etwa Statusmeldungen oder die Mitteilung von Störungen beinhalteten. Hierfür stand jeder Station ein „Wörterbuch für die Telegraphisten-Correspondenz“ zur Verfügung, das auch von den Telegrafisten benutzt werden durfte.

    Bildquelle: Creative Commons-Lizenz Lencer Wikipedia
    Karte wurde erweitert durch die Grenzen der Bundesländer und einiger  Koordinaten modifiziert durch AH



    Kontruktionszeichnung Preussischer optischer  Telegraf

    Preussischer optischer Telegraf

    Stationen:
    Das rechte Bild zeigt einen Längsschnitt einer Telegrafenstation (Nr. 60, Ehrenbreitstein). Unten am Mast befinden sich die Steuerhebel. Die Bezeichnung der Etagen mit A, B und C war in der Realität umgekehrt.
     
    Funktionales Element aller Telegrafenstationen war der etwa 6,30 Meter über einen Observationsraum herausragende runde Mastbaum aus Nadelholz. Er war Träger der sechs Telegrafenarme, auch Indikatoren genannt, und er führte auch die Steuerzüge. Mast und Steuerzüge wurden mit speziellen Abdichtungen gegen Regen durch das Dach des Observationsraumes geführt. Der Mast war am Bodengebälk des Observationsraumes mit einer gusseisernen Konstruktion befestigt und zusätzlich in der Dachöffnung fixiert. Zwischen den beiden oberen Indikatorenpaaren war ein Ring angebracht, an dem vier Sturmstangen befestigt waren, die an den Ecken des Stations- oder Turmdaches verankert waren. Diese Stangen verschafften dem Mast zusätzliche Stabilität.

    Indikatoren und deren Ansteuerung:

    Die beweglichen Indikatoren waren mit Gegengewichten aufgehängt, um eine leichte Einstellbarkeit zu gewährleisten. Die Zeiger maßen 1,74 m × 0,33 m.Im Original sind heute nur noch zwei Indikatoren vorhanden, ausgestellt im Bördemuseum Ummendorf sowie im Museum für Kommunikation in Berlin. Diese lassen, ebenso wie erhaltene Konstruktionszeichnungen, darauf schließen, dass die Telegrafenarme aus hölzernen Rahmen bestanden, die im Inneren Holz- oder Blechjalousien aufwiesen, um dem Wind weniger Widerstand zu leisten.

    Die Steuerung des Systems befand sich am unteren Teil des Mastes, im Observationsraum. Die Indikatoren wurden mit sechs paarweise übereinander angebrachten Stellhebeln gesteuert, deren Position und Einstellung der dreietagigen Anordnung der Arme oben am Mast entsprach. Die Verbindung erfolgte über Hanfseile, später auch über Drahtseile. Die Hebel waren in vier Stufen arretierbar, die genau den vorgesehenen Armstellungen entsprachen: 0° (Flügel hängt am Mast), 45°, 90° und 135°, jeweils vom Mast ausgehend.

    Quelle Bild und Text: Creative Commons-Lizenz


    Zeitraum  1832-1849
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Optische Telegrafie - Preußen Weitere Informationen verfuegbar Optische Telegrafie - Preußen  

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