 Jugoslawien hatte sich 1918 durch die Vereinigung der Königreiche Montenegro und Serbien gebildet. Durch den Friedenvertrag von St-Germain-en-Laye (Stadt in der Nähe von Frankreich) kamen Teile von der Steiermark, Krains und Kärnten hinzu. In der anderen Richtung kamen Dalmatien, Bosnien und Herzegowina hinzu.
Es gab noch weitere Erweitungen und Korrekturen der Grenzen. Die Gebiete Kroatien, Slawonien und Vojvodina kamen noch hinzu. Die Entwicklung des Fernsprechwesens verlief in den einzelnen Staaten unterschiedlich und es liegen fast keine Daten vor.
Tabelle Vermittlungsstellen und Sprechstellen von 1905 – 1924:
| Jahr |
Vermittlungsstellen |
Sprechstellen |
|
| 1905 |
16 |
1.180 |
| 1913 |
52 |
3.500 |
| 1919 |
463 |
14.000 |
| 1924 |
911 |
119.900 |
- 1925: Eröffnung der ersten Wählvermittlungsstelle in Laibach mit 3.500 Anschlusseinheiten.
- 1927: Eröffnung Wählamt in Neusatz.
- 1929: Eröffnung Wählamt in Marburg.
- 1930: Erweiterung der Vermittlungsstelle Laibach auf 4.000 Anschlusseinheiten.
- 1931: Das Hauptamt in Belgrad wurde von Siemens & Halske mit 11.000 Anschlüssen eröffnet. Dieses Amt wurde später durch zwei weitere Wähl Ämter in den äußeren Bezirken ergänzt. Mit weiteren 5 Wähl Ämtern wurde es zur Netzgruppe Belgrad zusammengefasst.
- 1933: Nochmalige Erweiterung von Laibach auf 5.000 Anschlusseinheiten.
- 1936: Netzgruppe Veldes wird eingeschaltet.
- 1936: Eröffnung Wählamt in Sarajevo.
- 1938: Netzgruppe Split und Dubrovnik wird eingeschaltet.
- 1938: Eröffnung Wählamt in Peterwardein.
- 1939: in der Vermittlungsstelle in Agram stehen nach mehreren Erweiterungen 10.000 Anschlusseinheiten zur Verfügung.
- 1945: Nach dem zweiten Weltkrieg wurden vermehrt Koaxial Kabelstreckung und Richtfunkverbindungen aufgebaut.
- 1975: In Jugoslawien sind 97,2% aller Teilnehmer an automatischen Vermittlungsstellen angeschlossen.
Tabelle Hauptanschlüsse von 1989 bis 1994:
| Jahr |
Hauptanschlüsse |
|
| 1989 |
- |
| 1990 |
- |
| 1991 |
3.266.618 |
| 1992 |
3.554.073 |
| 1993 |
3.818.704 |
| 1994 |
2.600.000 |
|