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    Chronik - Geschichtliche Ereignisse des Fernmeldewesens der Länder in Europa und USA

    Italien
    Italien Kart Stand 2001
    • 1877: Gerosa baut in seiner Werkstätte die ersten Fernsprecher
      nach dem Bell  Patent.

    • 1881 1. April: Die Telegrafenverwaltung wurde ermächtigt, für den Fernsprechdienst innerhalb der Städte und den Vororten Konzessionen auszugeben.

    • 1881 Die erste Konzession ging noch im gleichen Jahr an die American Bell Telephon Company. Sie errichteten in Rom und Mailand jeweils ein Ortsnetz und starteten mit insgesamt 118 Teilnehmern.
      Auch andere Gesellschaften errichten in Genua, Neapel und Turin neue Fernsprechnetze.

    • 1882 15. Oktober: Nach einer Angabe der Société Italienne des Téléphones vom 15. Oktober 1882 betrug die Zahl der Abonnenten: in Turin 383, Mailand 398, Genua 383, Florenz 281, Venedig 114, Bologna 166, Livorno 124, Messina 69, Rom 530, Neapel 351, Palermo 150, Catania 54, im Ganzen 3003.

    • 1907: bis zu diesem Jahr wurden insgesamt 7 Gesetze beraten.
    • 1892: Ein Gesetz davon war, das der Staat das Recht auf die Einrichtung eigener Ortsnetz hat.
    • 1893: Ein weiteres Gesetz ermächtigte den Staat das Betreiben von eigenen Fernleitungen.
      .
    • 1907 15. Juli: Verabschiedung von dem Gesetz, das den Erwerb der beiden größten Privaten Telefongesellschaften Società generale italiana di telefoni et applicazioni elettrich und Società Alta Italiana regelte. Diese beiden Gesellschaften besaßen 75 Prozent aller italienischen Teilnehmer Anschlüsse. Der Staat erwarb dadurch 38 Ortsnetze mit circa 33.000 Anschlüssen und 173 Fernleitungen.

    • 1908 30. Juni: Der Staat übernimmt nochmals 11 Ortsnetze. Es blieben aber immer noch 118 Ortsnetze bei privaten Gesellschaften.

       

    Tabelle mit den Entwicklungen bis 1907:

     

    Jahr Ortsnetze Teilnehmer

    1883 13 5.500
    1886 16 8.350
    1888 28 9.100
    1890 33 10.000
    1895 54 12.000 
    1905 100 30.000
    1907 141 43.000

     

     

    • 1908 15. November: in Rom wird im Ortsnetz ein halbautomatischer Betrieb eingerichtet.

    • 1913: wird das Ortsnetz Rom durch eine automatische Wählvermittlungsstelle ersetzt.

    •  

    • 1917: Der Staat kaufte die verbliebenen Ortsnetze nicht, es wurden die auslaufenden Konzessionen erneuert und auch noch weitere neue Konzession erteilt. Die Zahl der Teilnehmer die an Private Gesellschaften angeschlossen waren stieg auf 41.000. Das sind circa 1/3 des gesamten Teilnehmerbestandes. Ein Gesetzt ermächtige den Staat Teile der Netze zum Zeitwert an private Gesellschaften zu verkaufen.

    • 1920: Durch das Gesetz von 1917 sind private Gesellschaften entstanden. Dadurch hatte sich ein gewisses Durcheinander gebildet. Die einzelnen Gesellschaften betrieben die Netze nach eigenen und verschiedenen Gesichtspunkten. Die Entwicklung war auch dadurch eingeschränkt, dass der Staat das Rechte hatte, die Anlagen zu einem späteren Zeitpunkt kostenlos zu übernehmen.

    • 1923 8. Februar: ein Gesetz regelt, das der gesamte Orts- und Bezirksverkehr den privaten Gesellschaften vorbehalten bleibt. Der Staat behielt sich nur dass Recht die großen Fernämter und den Fernverkehr mit dem Ausland zu betreiben.

    • 1925: an 12 Wählvermittlungsstellen sind 21,9 Prozent der 145.797 Hauptanschlüsse angeschaltet.

    • 1925 1. Juli: das neue Konzept aus dem Gesetz führte zu einer öffentlichen Ausschreibung. Es wurden in 5 Zonen die Konzessionen für 5 Gesellschaften für 25 Jahre ausgestellt.  Die 5 Gesellschaften heißen: STIPEL, TELVE, TIMO, TIRENNA und SET.

    • 1925 14. Juni: Gründung der Staatsgesellschaft ASST mit der Aufgabe den Verkehr zwischen den 5 Zonen und dem Ausland zu regeln.

    • 1930 Vatikanstadt 19. November: In Rom übergab die US-amerikanische Telefongesellschaft International Telephone and Telegraph Corporation Papst Pius XI. die zentrale Telefonanlage für den Vatikanstadt.

    • 1932 13. Dezember:  In Madrid endete nach rund sechswöchiger Dauer die internationale Telegraphen-Konferenz auf der sich die Delegationen der beteiligten Staaten u.a. auf die Vergabe von Rundfunkfrequenzen einigten

    • 1933: an 577 Wählvermittlungsstellen sind 82,1 Prozent der 353.277 Hautpanschlüsse angeschaltet.

    • 1943: Italien hat 634.000 Teilnehmer mit 867.000 Sprechstellen

    • 1955 31. Dezember: Auslauf der bisherigen Konzessionen.
    • 1964 29. Oktober: Zusammenschluss von STET mit den 5 Gesellschaften zur neuen Gesellschaft SIP mit dem Sitz in Turin.

    • 1968: Festlegung der Zuständigkeiten zwischen SIP und Staat. Der Orts- und Nahverkehr wird von SIP geregelt und der Fern- und Weitverkehr durch die staatliche ASST. Der Verkehr für die Länder außerhalb Europas wird von Italcable ausgeführt.

    • Tabelle Hauptanschlüsse von 1989 bis 1994:

      Jahr Hauptanschlüsse

      1989 20.091.533
      1990 21.265.518 
      1991 22.350.316 
      1992 23.070.821   
      1993 24.160.385      
      1994 25.301.406  



    Geschichtliche Ereignisse mit dem Ferndienst: 

    • 1878: Die erste Fernleitung wurde verlegt und in Betrieb gesetzt.  Sie war der Öffentlichkeit nicht zugänglich, sie diente zur Verbindung der beiden Telegrafenämter Rom und Tivoli mit einer Länge von circa 40 km.
    • 1881: Inbetriebnahme der Fernleitung zwischen Rom und Tivoli als Versuchsleitung. Sie stellte aber praktisch den Beginn des Fernverkehrs dar.
    • 1898: erste staatliche Fernleitung zwischen Novara und Turin wird eröffnet.

    • 1907: sind 254 Fernleitungen in Betrieb.
    • 1924: sind circa 2.500 Fernleitungen in Betrieb.
    • 1914 1. April: Die längste oberirdische Leitung mit Pupinspulen geht in Betrieb zwischen Berlin – Frankfurt – Mailand. 
      Sie hat eine Länge von 1350 km. 
      Die Induktivität dieser Freileitung war 200 mH (mili Henry) und der Spulenabstand betrug 10 km.


    • 1922: Beginn der Fernkabel Arbeiten.
    • 1924: Inbetriebnahme eines Fernkabelsterns zwischen Mailand, Genua und Turin.

    • 1927: September: Beginn der Verlegung des Fernkabels zwischen Chiasso – Lugano.

    • 1929: Fertigstellung des Kabels zwischen Mailand und Zürich.
      Der bis zu diesem Zeitpunkt auf 5 europäische Länder beschränkte Fernverkehr, konnte jetzt auf 26 Europäische und 9 Außereuropäische Länder ausgedehnt werden.

    • 1929: Fertigstellung des Fernkabels Florenz – Rom - Neapel
    • 1930 Mai: Fertigstellung des Fernkabels Florenz – Bologna
    • 1931 August: Fertigstellung des Fernkabels Bologna – Triest – Tarvisio
    • 1933: Erweiterung der Fernkabel bis in die südliche Spitze (Stiefel) des Landes.

    • 1932 April: Seekabel Verlegung zwischen Fiumieino (bei Rom) und Terravova (Sardinien)
    • 1932 28. Oktober:  Kabelverbindung wird in Betrieb gesetzt.

    • 1936: Versuchsweise wird zwischen Mailand und Rom eine UKW Verbindung über zwei Relaisstationen mit Verstärkern eingerichtet.

    • 1957: der Fernverkehr ist noch nicht automatisiert, nur für die Fernämter in Rom und Mailand stehen halbautomatische Einrichtungen zur Verfügung.

    • 1962: Einschaltung Koaxialkabel Klagenfurt - Italien

    • 1971 Der Fernverkehr wurde zu 97,7 % automatisiert.

    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Giovanni Caselli Weitere Informationen verfuegbar Giovanni Caselli  

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