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    Haftrelais

    Der magnetische Eisenkreis in einem elektromagnetischen Relais hat wie jedes Eisen, die Eigenschaft, nach Abschaltung des Stromes in Magnetspule  nicht völlig unmagnetisch zu werden, sondern es bleibt ein Restmagnetismus erhalten.

    Dieser wird Remanenz genannt. Unterschreitet die Größe des Luftspaltes zwischen dem Relaiskern und dem Anker einen bestimmten  Mindestwert, so wird die entgegenwirkende Federkraft der Kontaktfedern größer bringt den Anker in die Ruhelage zurück. Es wird zumindest eine Abfallverzögerung erreicht.

    Diese Tatsache ist bei jedem Fernsprechrelais durch mit einer Begrenzung des Ankerweges gelöst. Mit Hilfe eines nichtmagnetischen Werkstoffes wird ein so großer Luftspalt aufrechterhalten, damit das Relais auch sicher wieder Abfallen kann. Beim Flachrelais wird dieses als Trennblech oder Klebeblech  bezeichnet.

    Beim selbsthaltenden Relais, kurz Haftrelais genannt, benutzt man dagegen die Remanenz zur Erzielung einer außerhalb der Erregungswerte stehenden Haltekraft. Es wird einfach auf den Luftspalt zwischen Anker und Eisenkern verzichtet. Das geschieht am einfachsten durch das weglassen des  Trennbleches. Berührt der angezogene Anker den Relaiskern unmittelbar, so ist der Wert des in dem nunmehr vollkommen geschlossenen Eisenkreis auftretenden Magnetismus auch nach dem Abschalten des Erregerstromes noch so groß, das der Anker in seinem angezogenen Zustand verbleibt.

    Das Abwerfen des Ankers wird durch Gegenerregung erreicht. Der Wert der Gegenerregung darf den Fehlstromwert des Relais nicht überschreiten, weil sonst ein Relais wieder anziehen könnte.

    Diese  Möglichkeit erlaubte es, einen bestimmten Schaltzustand über eine beliebig lange Zeit ohne Stromverbrauch aufrecht zu halten. Es können mit dem Haftrelais Schaltaufgaben gelöst werden, wo keine örtliche Stromversorgung bzw. nur sehr wenig Strom zur Verfügung steht.


    normales Flachrelais und Haftrelais

  • links = normales Flachrelais 
  • rechts  = Haftrelais
  • 1 = Eisenkern
  • 2 = Anker
  • 3 = Erregerspule
  • 4 = Trenn- oder Klebeblech
  • 5 = Einsatzniet
  • 6 = Einsatzniet

  • Das bei der DBP eingeführte Haftrelais gleicht dem Aufbau des Flachrelais 48. Nur die Berührungsfläche zwischen dem Relaiskern und seinem Anker trägt an der Stelle des Klebbleches ein Nietenpaar aus nichtrostendem magnetisch leitfähigem Stahl (Nirosta). Das Nietenpaar verringert den Berührungsquerschnitt gegenüber dem im Luftspalt wirksamen Anker- und Kernquerschnitt und es wird eine eng tolerierte Haltkraft erreicht.

    Die Verwendung eines nichtrostenden Stahls hat allein den Zweck, die Korrosion der Haftflächen zu verhindern, weil sonst eine entstehende  Korrosionsschicht an den Berührungsflächen einen magnetischen Widerstand darstellen würde und in der Wirkung einem Trennblech gleichzusetzen wäre. .

    Das Haftrelais wurde im Gemeinschaftsumschalter GUM eingesetzt. Dadurch wurde für das Relais nach dem Ansprechen kein Haltestrom benötigt.


    Land:  D
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Gemeinschaftsumschalter Weitere Informationen verfuegbar Gemeinschaftsumschalter Weitere Informationen : Gemeinschaftsumschalter 1/2 GUm 53 Weitere Informationen verfuegbar Gemeinschaftsumschalter 1/2 GUm 53
    Weitere Informationen : Gemeinschaftsumschalter Weitere Informationen verfuegbar Gemeinschaftsumschalter  

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