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1854: beschäftigt sich der Telegrafen Beamte Charles Bourseul mit der Konstruktion eines Fernsprechers.
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1878: Weltausstellung in Paris, der erste Fernsprechapparat wird vorgestellt.
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1879: Erteilung von Konzessionen für 3 Private Firmen. Für die Städte Paris, Lyon und Marseille, Bordeaux, Nantes und Lille.
Die Privatgesellschaft Société Générale de Téléphones betreibt das erste Telefonnetz. Bis Anfang 1881 sind es über 300 Telefonabonnenten, die an sieben Zentralen angeschlossen sind. Im Jahr 1889 wird dieses Netz wie die übrigen privaten Netze vom Staat übernommen.
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1880 3. April: zwei der Privatfirmen schließen sich zu der Firma Comagnie des Téléphones zusammen.
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1880 21. April: Französisch-Ägyptische Bank kauf die dritte Konzession.
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1880 1. Mai: Die beiden privaten Gesellschaften hatten zusammen 306 Fernsprechteilnehmer. Kurze Zeit darauf erfolgte der Zusammenschluss zur Société Générale des Téléphones de France. Die Netze wurden aufeinander abgestimmt und neue Netze wurden in Bordeaux, Marseille, Nantes und Le Havre eröffnet.
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1881: Paris hat 7 Vermittlungsstellen mit mehr als 300 Teilnehmern. Im gleichen Jahr wurden neue Netze in Lyon, St-Etienne und Angouleme eröffnet.
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1882: Durchbruch des Fernmeldedienstes. Die Société Générale eröffneten mehrere kleine Ortsnetze auf dem Land. Der Staat beginnt mit der Einrichtung neuer Netze und Fernleitungen.
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1883 – 1887: weitere 24 Städte und Dörfer erhalten den Anschluss an das Fernsprechnetz.
Tabelle der Ortsnetze und Teilnehmer :
| Datum |
Ortsnetze |
Teilnehmer |
|
| 1.1.1883 |
18 |
4.437 |
| 1.1.1886 |
20 |
7.175 |
| 1.1.1888 |
28 |
9.487 |
Tabelle der Aufteilung von Staat und Société Générale:
| Staatlich |
Société Générale |
|
| Armentières |
Bordeaux |
| Cannes |
Calais |
| Dunkerque |
Le Havre |
| Elbeuf |
Lille |
| Halluin |
Lyon |
| Lille |
Marseille |
| Reims |
Nantes |
| Roubaix |
Paris |
| St. Quentin |
St. Etuebbe |
| Tourcoing |
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| Troyes |
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Tabelle der Sprechstellen in den folgenden 30 Jahren:
| Jahr |
Sprechstellen |
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| 1895 |
31.000 |
| 1905 |
137.750 |
| 1913 |
309.500 |
| 1919 |
399.500 |
| 1924 |
634.000 |
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1908 21. September: Brand in der Pariser Vermittlungsstelle. Der Brand wurde durch die neuen Zentral Batterien ausgelöst. 19.000 Teilnehmeranschlüsse sind dadurch ausgefallen und auch die nationalen und internationalen Verbindungen sind ausgefallen.
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1908/1909: Erst um die Jahreswende konnte der Betrieb der abgebrannten Vermittlungsstelle wieder aufgenommen werden.
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1909 14. März: erster Streik in der Geschichte des Fernsprechwesens der sich sehr schnell über das ganze Land ausbreitete. Am achten Tage fielen dadurch 250 Fernleitungen von Paris aus.
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1913 19. Oktober: erste Wählvermittlungsstelle wird in Nizza eröffnet.
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1915 November: Neueröffnung eines halbautomatischen Ortsystems nach dem Rotary-System (Maschinenwähler).
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1928: Der Ort Troyes bekommt die französische Entwicklung des Rotary-System für 2.000 Anschlusseinheiten.
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1928: Beginn der Automatisierung im Ortsnetz Paris in der Vermittlungsstelle Carnot mit 3.500 Anschlusseinheiten, die geplante Umstellung verzögerte sich um 5 Jahre wegen der Mittelkürzung bis in das Jahr 1939.
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1955 Juli: Inbetriebnahme des Versuchsamtes in Melun mit dem Crossbar-System (Koordinatenschalter).
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1956 März: Inbetriebnahme des Versuchsamtes in Beauvais (Crossbar-System).
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1964 Januar: Eröffnung einer Vermittlungsstelle in Paris mit dem Crossbar-System.
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1970 Januar: erste elektronische Vermittlungsstelle mit 1.000 Anschlusseinheiten in Perros Gierc wird eröffnet.
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1971: Frankreich hat circa 2.000.000 Anschlusseinheiten, diese waren zu fast gleichen Teilen auf die beiden System (Rotary und Crossbar) aufgeteilt.
Tabelle Hauptanschlüsse von 1989 bis 1994:
| Jahr |
Hauptanschlüsse |
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| 1989 |
25.454.472 |
| 1990 |
26.538.930 |
| 1991 |
27.648.946 |
| 1992 |
28.609.173 |
| 1993 |
29.745.520 |
| 1994 |
30.927.002 |
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