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    Fernsprechkleinlampe
    Fernsprechlampe

    Das rechte Bild zeigt eine kleine steckbare Fernsprechlampe aus einem Glühlampenschrank.

    Diese kleinen Lämpchen wurden in der Fernsprechtechnik als Anruf-, Schluss- und  Signallampen eingesetzt.

    Die  Verwendung an Stelle der Anrufklappen (Fallklappen) oder Schlussklappen hatte  den Vorteil, dass an einem Vermittlungsschrank auf der gleichen Fläche erheblich mehr Anrufzeichen untergebracht werden konnten.

    Das zurückstellen der Fallklappen nach dem Eingang eines Anrufs ist weggefallen. Die Geräusche an dem Vermittlungsplatz wurden dadurch vermindert und die Leistungsfähigkeit des Bedienungspersonals konnte gesteigert werden.


    Fernsprechlampen

    Signallampen:

    Bei größeren Vermittlungsämtern mit Handbetrieb wurden die Fallklappen mehr und mehr durch Glühlampen verdrängt.

    Glühlampen lassen sich in so kleiner Form herstellen, dass sie in den Vermittlungsschränken  neben den zugehörigen Abfrageklinken untergebracht werden konnten.

    Sie verlöschen beim Einsetzen des Abfragestöpsels automatisch. Bei Ämtern mit Lampensignalen wurden auch als Schlusszeichen meisten  Glühlampen verwendet.

     
    Die für solche Lampen erforderliche Batteriespannung schwankt je nach der Lampenkonstruktion zwischen 4 und 60 Volt.

    Die Anruflampen wie im rechten Bild wurden zu  je zehn Stück in die zwischen den Abfrageklinkenstreifen angebrachten Lampenstreifen eingebaut.


    Wissenswertes über Fernsprechkleinlampen

    Fernsprechkleinlampen dienten vorwiegend in handbedienten Fernsprechvermittlungseinrichtungen zur optischen Anzeige der verschiedenen Betriebszustände.

    Diesem Zweck dienten früher elektromagnetische Anzeigemittel, wie z. B Fallklappen. Ihnen sind Fernsprechkleinlampen jedoch weit überlegen, weil sie weniger Platz beanspruchten, lageunabhängig arbeiteten und eine sehr auffällige Zeichengabe ermöglichen. Darüber hinaus lassen sich durch farbige und durchscheinende Bezeichnungsstreifen oder Abdeckklappen sowie flackerndes Aufleuchten in abweichendem Rhythmus viele zusätzliche Unterscheidungsmerkmale schaffen.

    Lange Zeit beherrschten Fernsprechkleinlampen mit Kohlefaden allein das Feld. Die aus Bambusfasern hergestellten Kohlefäden besitzen jedoch nur eine sehr geringe mechanische Wandlungsfähigkeit, so dass der Weiterentwicklung der Fernsprechkleinlampen bald enge Grenzen gezogen wurden.

    Dem Bestreben, die Lichtstärke zu steigern, die Stromaufnahme und Wärmeentwicklung herabzusetzen und die Lebensdauer zu erhöhen, konnte schließlich nur durch Einführung metallischer Leuchtkörper, insbesondere von Wolfram, entsprochen werden.

    Eine größere Lichtstärke erwies sich als notwendig, um auch bei Sonnenlicht und  heller Umfeldbeleuchtung die leuchtende Fernsprechkleinlampen gut wahrnehmen zu können. Eine geringere Wärmeentwicklung wurde gefordert, um eine Beeinträchtigung des Vermittlungspersonals auszuschalten und die Brandgefahr in den Vermittlungseinrichtungen herabzusetzen. Geringe Stromaufnahme und hohe Lebensdauer werden vor allem aus Wirtschaftlichkeitsgründen verlangt, denn allein die Deutsche Bundespost verbrauchte  jährlich mehr als eine Million von diesen Fernsprechkleinlampen.

    Das entgegengesetzte Verhalten der Spannungs-Widerstands-Kennlinien von Kohle und Metall begünstigte die Herstellung von Fernsprechkleinlampen mit Metalldraht für eine niedrigere Betriebspannung, mit Kohlefaden für höhere Betriebsspannungen. Die Umstellung der 6, 12, 24 und 30 Volt-Lampen auf Wolfram bereiteten deshalb keine großen Schwierigkeiten. Sie wurde mit Erfolg bereits während des Krieges durchgeführt.

    Dagegen scheiterten lange Zeit die Bemühungen, den verhältnismäßig langen, etwa 0,01 mm starken gewendelten Wolframdraht der 60 Volt-Lampen in dem engen Glaskolben betriebssicher unterzubringen. Es wurde für die 60 Volt Lampen zunächst weiterhin als Material der Kohlefaden verwendet. Erst nach  Entwicklung einer geeigneten Halterung  und Erhöhung der mechanischen Festigkeit der Wolframwendel durch eine  Glühbehandlung wurde es möglich, die Fertigung betriebssicherer leistungsfähiger 60 Volt-Metalldrahtlampen einwandfrei zu beherrschen.

    Als besonderer Vorteil dieser Entwicklung ist anzuführen, dass im Vergleich mit Kohlefadenlampen nicht nur die Lichtstärke erhöht, sondern zugleich die Leistungsaufnahme von 3,6 W auf 2,4 W und später bis auf 1,2W gesenkt werden konnten.


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Glühlampenschrank Weitere Informationen verfuegbar Glühlampenschrank Weitere Informationen : Glühlampenschrank Weitere Informationen verfuegbar Glühlampenschrank

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