In Österreich wurde nach Ende des Zweiten Weltkrieges der von Siemens entwickelte Apparat 36 bis in das Jahr 1959 weiterproduziert und an die betreffenden Nebenstellenanlagen angeschaltet.
Da Siemens damals im Staatsbesitz war, aber privatwirtschaftlich agierte, wurden vielfach Aufträge von öffentlicher Hand betreffend Nebenstellenanlagen eben an Siemens Österreich vergeben.
Anfang der 50-er Jahre beherrschte man die Duroplast-Technologie (also die der Hartkunststoffe, darunter auch Bakelit) soweit, daß man auch an die Fertigung andersfarbiger Apparate, als solcher in schwarzer Farbe, denken konnte.
So entstand unter anderem auch der hier abgebildete Apparat 36 in rostbrauner Farbe
- Fertigungscode 15G2 (= Wiener Siemenswerk, Februar 1951
- Artikelbezeichnung Oe.Fg.tist.12is.br, also einer rein österreichischen Fertigung entstammend
Neben rostbrauner Farbe gab es auch solche in chamoisfarbener (creme-weiß) Ausführung. Die unschwarzen Apparate wurden allerdings nur in recht kleinen Serien gefertigt und sind daher verhältnismäßig selten.