 Die Idee zu den Fernmeldemuseum wurde im Jahr 1989 in der Endvermittlungsstelle 7 in Magdeburg geboren.
Eigentlich sollte es damals nur eine kleine Ausstellung mit Exponaten rund um historische Fernmeldetechnik in einem leer stehenden Raum der EVst 7 werden.
Bald waren sich die Gründer jedoch einig, dass Sie eine lebende Ausstellung mit funktionierender Technik zum Anfassen aufbauen wollen.
Zum Aufbau der Ausstellung in der EVst 7 sollte es jedoch nicht kommen.
Die Endvermittlungsstelle 7 wurde planmäßig am 7.10.1989 anlässlich des 40. Jahrestages der DDR eingeschaltet, jedoch war auf Grund der politischen Umstände klar, dass ihre Tage bereits damals gezählt waren und somit auch unsere Ausstellung an diesem Ort keine Zukunft haben würde.
Mit der Wiedervereinigung der 2 deutschen Staaten lief Anfang der 90er Jahre die Digitalisierung des gesamten Telefonnetzes der ehemaligen DDR an.
Analoge elektromechanische Vermittlungstechnik die teilweise über 70 Jahre in Betrieb war, wurde durch die digitalen Vermittlungssysteme EWSD und System 12 ersetzt.
Im Zuge der Digitalisierung und mit der Abschaltung der ersten analogen Vermittlungsstellen reifte bei Ihnen die Idee eine Sammlung aufzubauen, die einen kompletten Querschnitt der im Bereich des Fernmeldeamtes Magdeburg eingesetzten Technik funktionsfähig zeigt.
In oft abenteuerlichen Aktionen haben die Gründer im Laufe von fast 10 Jahren die unterschiedlichsten Vermittlungssysteme aus Magdeburg und Umgebung ab- und im Telekom Gebäude in Schönebeck wieder aufgebaut.
Das Museum befindet sich zur Zeit noch im Aufbau und kann daher noch nicht besichtigt werden.
Wir freuen uns auf die baldige Eröffnung.
Zur Hompepage vom Fernmeldemuseum.
Quelle: Homepage Fernmeldemuseum Bottmersdorf
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