Jahr: 1898
Hersteller: Siemens AG
Drückte der Sendende an diesem Gerät die Taste C, so hob er dadurch einen Stift durch das entsprechende Loch in der Lochscheibe hoch. Der über der Lochscheibe installierte, sich drehende Arm wurde dadurch am Weiterdrehen gehindert.
Der Arm war mit einem Zahnrad verbunden, dass jetzt ebenfalls stehenblieb und einen längeren Stromstoß in die Leitung absendete.
Auf der Empfangsseite legte sich eine Zange um das Typenrad, sodass auch dieses dadurch angehalten wurde. Durch den längeren Stromstoß wurde der Druckmagnet ausgelöst. Damit wurde das Zeichen C auf einen Papierstreifen gedruckt.
Sowohl Lochscheibe und Zahnrad auf Senderseite als auch das Typenrad auf Empfängerseite mussten für einen einwandfrei Funktion synchron laufen.
Erst wenn der Sendende die nächste Taste drückte, konnte er C loslassen, sodass sich der Arm bis zum nächsten Buchstaben weiterdrehen konnte und dort vom Stift angehalten wurde. Während des Drehens schickte das Zahnrad kurze Stromstöße in die Leitung, wodurch ein polarisierte Relais das Typenrad im Empfänger schrittweise weiterschalten konnte.