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    Feldtelefon  63 von 224eine Seite zurückeine Seite vor

    Feldtelefon
    Soldat beim Gespräch mit einem Feldtelefon

    In Deutschland wurden die ersten Feldtelefone von 1905 bis 1918 im Heer eingesetzt.

    Der Armeefernsprecher bestand aus einem metallischen Telefonhörer mit Summer, Summertaste und Lauthörtaste. Neben der Sprechverbindung konnten auch Signale per Morsezeichen übermittelt werden. Zum Telefonieren in Bewegung konnte ein zusätzlicher Kopffernhörer angeschlossen werden. Der Armeefernsprecher (im lederbezogenen Blechfutteral) wurde zusammen mit der Batterie und der Kabeltasche auf dem Rücken getragen. Die Signalübertragung erfolgte einadrig gegen Erde.

    Ab 1916 kam die dann lange Zeit gebräuchliche kastenförmige Konstruktion auf. Der FF 16 Typ B der Firma Siemens & Halske enthielt bereits Summer, eine leistungsfähige Ortsbatterie sowie Kurbelinduktor und Telefonhörer im Holzkasten. In späteren Konstruktionen wurde der Holzkasten durch Bakelit (z. B. Typ SF 882) oder Metall (Typ OB-ZB 38) bzw. andere Kunststoffe ersetzt.

    Für die Bundeswehr wurde Ende der 1960er Jahre ein neuer Feldfernsprecher mit der Bezeichnung FF-OB/ZB (Feldfernsprecher, Ortsbatterie-/Zentralbatteriebetrieb) beschafft.

    Mit der Entwicklung wurde die Firma Standard Elektrik Lorenz (SEL) betraut; produziert wurden die Feldfernsprecher auch von anderen Firmen, wie der Deutschen Fernsprecher Gesellschaft mbH (DFG). Das Gerät besteht aus einem Kasten aus Faserpressstoff mit einer Klappe, unter der die Anschlüsse, der Handapparat und weiteres Zubehör untergebracht sind. Die Benutzung wird durch die TDv 5805/006 geregelt.

    Als direktes Zubehör gibt es einen aufsteckbaren Wählzusatz, der den Betrieb an einer Amtsleitung oder an einer Nebenstellenanlage zulässt. Als weiteres Zubehör steht eine Vermittlung für 10 Teilnehmer und ein Amtszusatz für die Vermittlung zur Verfügung, wobei sich bis zu drei 10er Vermittlungen zu einer 30er Vermittlung zusammenschließen lassen.

    Durch den Einzug der Digitaltechnik wurde in den 1990er Jahren ein Wählfernsprecher mit Modemanschluss von der Firma Krone beschafft. Dieser Feldfernsprecher wurde im System „Autoko 90“ betrieben und hauptsächlich von Truppenteilen genutzt, die für Richtfunkstrecken verantwortlich waren. Wegen der hohen Mobilität, die heute von militärischen Einheiten gefordert wird, und wegen des hohen Aufwands des Feldkabelbaus wird der Feldfernsprecher zunehmend durch Funktechnik verdrängt.

    Im zivilen Bereich findet der Feldfernsprecher bei Großveranstaltungen und Großschadenslagen bei Feuerwehr, THW, und bei privaten Diensten immer noch Verwendung.

    Der Text ist unter der Lizenz „Creative Commons Attribution/Share Alike“ verfügbar aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie



     Feldtelefon des Kaiserlichen Deutschen Herres mit dem Modell 1905.

    Das Bild zeigt das Feldtelefon des Kaiserlichen Deutschen Heeres mit dem Modell 1905.

    Dieser Fernsprecher bestand aus einem metallischen Telefonhörer mit Summer, Summertaste und Lauthörtaste.

    Neben der Sprechverbindung konnten auch Signale per Morsezeichen übermittelt werden. Zum Telefonieren in Bewegung konnte ein zusätzlicher Kopffernhörer angeschlossen werden.

    Der Armeefernsprecher (im lederbezogenen Blechfutteral) wurde zusammen mit der Batterie und der Kabeltasche auf dem Rücken getragen. Die Signalübertragung erfolgte einadrig gegen Erde.

    Bildquelle: Creative Commons-Lizenz
    Author: Heliozentrik

    Siehe auch die Bildersammlung zum Weltkrieg


    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Soldat mit Feld Telefon Weitere Informationen verfuegbar Soldat mit Feld Telefon Weitere Informationen : Feld Telefon im Graben Weitere Informationen verfuegbar Feld Telefon im Graben
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    Weitere Informationen : Feldtelefon DeTeWe Weitere Informationen verfuegbar Feldtelefon DeTeWe Weitere Informationen : Feldtelefon - Set Weitere Informationen verfuegbar Feldtelefon - Set
    Weitere Informationen : Feldtelefon - Leitungsbau Weitere Informationen verfuegbar Feldtelefon - Leitungsbau  

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