Es gab noch die Alternative Sofortfangen. Der gerufene Teilnehmer musste die Ziffer 2 nicht wählen. Es konnte die Verfolgung der Verbindung sofort durchgeführt werden.
Eine schnelle Identifizierung eines böswilligen Anrufers war somit immer eine umfangreiche Aufgabe für das Personal.
Die Fangeinrichtung ist in die Teilnehmerleitung am Leitungswähler eingeschleift. Der angerufenen Teilenehmer ist in dieser Zeit für abgehende und ankommende Gespräche blockiert. Sollte trotzdem während dieser Zeit ein Verbindungsaufbau möglich sein, so musste der Teilnehmer einen Ersatzanschluss beantragen.
Es waren zwei verschiedenen Typen in Einsatz:
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Die FE 61 ist für HDW und EMD Systeme geeignet. Durch eine codierbare Steckverbindung konnte die FE an das jeweilige Wählsystem angepasst werden. An die HDW und S55 Systeme wird die FE mit 20 Schnüre angeschaltet. 15 Schnüre für die Prüfklinken an den Leitungswählern, 4 für die Fangklinken und 1 Schnur für die Stromversorgung.
Beim System 55v wird der in der FE eingebaute Suchwähler nicht benötigt, es wurde dann nur eine der 15 Prüfklinkenschnüre verwendet. Die Anschaltung an den richtigen Leitungswähler übernimmt der Anschaltwähler im Gestellrahmen des Leitungswählers.
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Die FE 62 ist nur für den Betrieb an einem 55v System vorgesehen und enthält keinen Suchwähler. Die Anschaltung erfolgt über 4 Fangklinken, 1 Prüfklinke und 1 Klinke für die Stromversorgung.
Das oberes Bild zeigt die Fangeinrichtung mit Klinkenkabel an den Leitungswählern vom System 50.
Das unteres Bild zeigt die Fangeinrichtung von innen. Sobald der Teilnehmer die Fangziffer wählt macht die Fangeinrichtung durch eine eingebaute Hupe einen nicht überhörbaren Alarm. Der Suchwähler befindet sich in der Mitte, links davon die lautstarke Hupe.