Die elektrische Telegrafie konnte sich erst nach folgenden Erfindungen entwickeln.
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1730 Erkenntnis, das sich elektrischer Strom in Leitungen fortbewegt.
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1880 Erfindung der Voltaschen Säule durch Alessandro Volta.
Carl Friedrich Gauß schuf im Jahr 1833 mit seinem Kollegen Wilhelm Weber den ersten elektromagnetischen Telegrafen.
Das rechte Bild zeigt ein Modell des Induktionstelegrafen.
Dieser bestand aus einer Induktionsspule mit Kommutator auf der Senderseite und einem Magnetometer auf der Empfängerseite. Bei dem Magnetometer handelte es sich um eine Erfindung Gauß', bei dem ein magnetisierter Stahlstab, in seiner Mitte durch ein „Schiffchen“ getragen, an einem Seidenfaden oder einem Stahldraht so aufgehängt wurde, dass sich der Stab horizontal drehen und auf den magnetischen Meridian einstellen ließ.
An der Achse des Schiffchens war ein Spiegel angebracht. Durch ein Fernrohr ließ sich jede Änderung des Spiegels durch Lichtreflektion beobachten. Gauß und Weber erweiterten die Magnetometer mittels Multiplikatorspulen zu Galvanometern.
Sie wollten schließlich die Spiegelgalvanometer in Gauß' Sternwarte und in Webers Physikalischem Kabinett in Göttingen durch eine „galvanische Kette“, d.h. elektrischen Kette, verbinden.
Unter der galvanischen Kette verstand man die Zusammenschaltung von Stromquellen und Galvanometern durch eine „Drahtverbindung“. Über die Dächer der Stadt wurden über 5.000 Fuß ein doppelter Bindfaden, an dem ein starker Eisendraht befestigt war, gespannt.
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