Das rechtge Bild zeigt die eine Verteilertafel. An diese Tafel können 10 Kabel angeschlossen werden. Die roten Knöpfe sind die Schnellverschlussventile, in waagrechter Stellung eingeschaltet. Darunter sind hinter dem Glas die Signalkontaktgeber zu erkennen
Forderungen an eine Druckluftüberwachungsanlage:
Um den höchsten Grad der Betriebssicherheit garantieren zu können, muss zunächst eine Druckluftüberwachungsanlage selbsttätig und mit einer erhöhten Stabilität, unabhängig von der Belastung, über eine, sehr langen Zeitraum gleichmäßig arbeiten. Der Ausfall einer so wichtigen Anlage muss rechtzeitig durch Alarmsignale angezeigt werden.
Die von der Kompressoranlage erzeugte Druckluft muss weitgehend trocken und gereinigt sein. Der Druck der permanent eingespeisten Luft muss bei normalen Belastungen konstant 5000 mm WS bleiben. Außerdem muss für jedes angeschlossene Kabel der Luftfluss ständig messbar sein. Bei einem vorher eingestellten Wert der durchfließenden Luftmenge muss eine Signalgabe (Störungsmeldung) erfolgen.
Auf Grund dieser Forderungen ergibt sich der nachstehend beschriebene Aufbau der Druckluftüberwachungsanlage.
Aufbau der Druckluftüberwachungsanlagen:
Die Druckluftüberwachungsanlagen bestehen aus der Kompressoranlage (oberes Bild) mit den darin enthaltenen technischen Teilen zur Erzeugung der komprimierten und gereinigten Trockenluft, der Verteilertafel (unteres Bild) mit der Verteilungsvorrichtung und den in die Verteilungsvorrichtung eingebauten Signalkontaktgebern und den Schnellschlussventilen.
Diese Teile der Druckluftüberwachungsanlage sind meist in der Nähe der Kabeleinspeisung aufgebaut.
Im Wählersaal oder in den Räumen des Hauptverteilers sind der Sicherungskasten, Kontrollkasten und die Anzeigetafel untergebracht.
Sämtliche Signale (Störungen) oder eine Zustandsänderung werden von dieser Anzeige optisch und akustisch angezeigt. Die akustischen Signale sind abschaltbar, während die optischen Signale erst nach der Beseitigung der Störung selbsttätig verlöschen.