 Im Jahr 1979 wird in Deutschland wird die Entscheidung gefällt, das komplette Fernsprechnetz auf Digital Betrieb umzustellen.
- 14. Februar Die erste Glasfaserstrecke zwischen Frankfurt/Main und Oberursel (15 km)
Der erste Feldversuch startete in Berlin unter dem Namen DIGON = DIGitales OrtsNetz. Es war möglich zwei unabhängige Duplex-Kanäle gleichzeitig zu übertragen.
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1982 fällt die Entscheidung für die ISDN Technik mit konkreten Plänen
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1987 werden zwei Pilotprojekte durchgeführt (Mannheim und Stuttgart)
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1989 beginnt der offizielle Betrieb des nationalen ISDN nach dem 1TR6 Protokoll
Die Deutsch Bundespost war somit der Vorreiter für ISDN in Europa.
Die Digitalisierung des seit 100 Jahren analogen Telefonnetzes galt als gigantisches Investitionsprojekt, mit dem die Bundesrepublik und ihre Telekommunikationskonzerne an die Spitze im zukunftsträchtigen Telekommunikationsmarkt katapultiert werden sollten.
Nachdem die bis zum Mai 1994 notwendige Softwareänderungen in den Vermittlungsstellen abgeschlossen waren, war Euro-ISDN in Deutschland kommerziell verfügbar.
Seit September 1995 ist das Telefonnetz so weit digitalisiert, dass ISDN flächendeckend verfügbar ist (bei noch nicht digitalen Vermittlungsstellen wird der Anschluss durch eine Fremdaufschaltung durchgeführt). Die vollständige Digitalisierung wurde Ende 1997 abgeschlossen.
Bis Mitte 1996 wurde die Umstellung auf ISDN-Technik durch die Deutsche Telekom mit Fördermaßnahmen unterstützt.
- für einen neuen Anschluss wurden 300 DM gutgeschrieben
- bei einer Telefonanlage wurden bis zu 700 DM als Gutschrift gutgeschrieben.
Am Ende des Jahres 2006 existierten 12,65 Mio. ISDN Basisanschlüsse, das sind circa 1/3 aller Telefonanschlüsse und 113.000 ISDN Primärmultiplexanschlüsse
Ab dem Jahr 2004 nimmt der Marktanteil von ISDN-Anschlüssen im Verhältnis zu analogen Festnetzanschlüssen wieder ab. Die Ursache ist die Anschaltung von DSL und ADSL Anschlüssen.
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