Im Bodensee von Friedrichshafen und Romanshorn, wird durch die Firma Siemens & Halske AG der erste unterseeische Telefonkabel verlegt.
Nachdem dem Abkommen zwischen dem königlich bayerischen Staatsministerin, dem königlichen württenbergischen Ministerium und schweizerischen Bundesrat unterzeichnet waren, wurde im Jahr 1906 mit der Auslegung des neuen mit Pupinspulen bestücken Seekabel begonnen.
Es war ein Kabel mit Papierisolation und einem Bleimantel. Auf einer Länge von 12,6 km waren 22 Pupinspulen zur Verbesserung der Dämpfung eingebaut.
Von den 7 vorhandenen Aderpaaren waren 3 für den Fernsprechverkehr zwischen Württemberg und der Schweiz und 4 für den Verkehr zwischen Bayern und der Schweiz vorgesehen.
Die Kosten des Kabelprojektes betrugen circa 83.000 Mark.
Es leitete eine neue Zeit für die Übertragung der Ferngespräche ein.