 Bei noch größeren Anlagen wie in unserem Beispiel mit 10000 Teilnehmern werden weitere Gruppenwahlstufen erforderlich.
Man unterscheidet dann 1.GW (Gruppenwähler), 2.GW usw. Bei einem 10000 er Amt erhält jeder Teilnehmer eine vierstellige Nummer zwischen 0000 und 9999.
Nach erfolgerter Vorwahl, kommen die Stromstösse der ersten Nummer auf einen 1. GW, wie in unserem vorhergehenden Beispiel.
Sobald die erste Nummer gewählt ist, beginnt der 1.GW in freier Wahl einen freien 2. Gruppenwähler (2.GW) zu suchen.
Der 2. GW wird durch die zweite Nummer auf die gewünschte 100 er Gruppe durch heben seiner Arme eingestellt. Es folgt die freie Wahl zu einem freien Leitungswähler.
Hier im Leitungswähler erfolgt dann die Wahl der letzten beiden Ziffern.
Das Wählen der Ziffern geht sehr schnell und erfolgt hintereinander. Es müssen deshalb die Schaltvorgange vor eintreffen der nächsten Nummer erledigt sein. Deshalb ist für die Wähler in freier Wahl eine hohe Schrittgeschwindigkeit erforderlich.
An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass auf dem Nummerschalter immer 2 Impulse mehr erzeugt werden, als die zugehörige Nummer. Die letzten beiden Impulse werden im Nummerschalter unterdrückt. Schon an dieser Stelle entsteht dadurch zwischen zwei aufeinanderfolgenden Nummern eine kleine Wahlpause von mindestens 200 mS.
Zusammenfassend haben die Wähler folgende Aufgaben zu erfüllen.
- Vorwähler: in freier Wahl einen freien 1. GW suchen
- 1. GW: erste Ziffer auswerten, in freier Wahl einen freien 2. GW suchen
- 2. GW. zweite Ziffer auswerten, in freie Wahl einen freien LW suchen
- LW: dritte, vierte Ziffer auswerten, Verbindung zum Teilnehmer herstellen
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