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    Homepage > Telefontechnik > Geschichte Telekommunikation bis 1999
    1933 *** Kurznachrichten ***  217 von 439eine Seite zurückeine Seite vor

    1933 *** Kurznachrichten ***
    Tischmünzfernsprecher 33
    • Der neue Münzfernsprecher 33 für Orts- und Fernverkehr wird eingeführt. Siehe Bild rechts.

    • 1. Februar: Bildtelegraphendienst zwischen Deutschland - Thailand wird eröffnet.

    • 1. März: Bildtelegraphendienst zwischen Berlin - Kopenhagen wird eröffnet.

    • 1. März: Der Fernsprechdienst zwischen Deutschland - Philippinen wird eröffnet

    • 5. März: Bildtelegraphendienst zwischen Deutschland- Frankreich wird eröffnet.

    • 8. Mai: Der Fernsprechdienst zwischen Deutschland - Indien wird eröffnet

    • 15. Juli: Der Fernsprechdienst zwischen Deutschland - Algerien wird eröffnet

    • 18. Augst: In Berlin begann die 10. Deutsche Funkausstellung. Dabei wurde der neuentwickelte Volksempfänger VE301 vorgestellt, von dem bis zum Jahresende 860.000 Stück verkauft wurden, und der dann sofort als allgegenwärtiges Sprachrohr der Nazipropaganda diente.

    • 3. Oktober: Der Fernsprechdienst zu folgenden Ländern wird eröffnet
      Deutschland - Costa Rica
      Deutschland - Guatemala
      Deutschland - Nicaragua
      Deutschland - Panama

    • 16. November: Die Oberpostdirektion nimmt den Fernsprech-Schnellverkehr zwischen Berlin und Fredersdorf (bei Berlin) auf. Die Vermittlung erfolgte per Hand. Ein 3-Minuten Gespräch kostete 30 Pfennig.

    • Trägerfrequenz: Die Versuche mit der neuen Trägerfrequenztechnik auf Fernkabel wurden fortgesetzt. Die Trägerfrequenz setzt sich immer mehr durch. 

    • Entwicklung des Ringmodulators zur Unterdrückung des Trägers in TF-Systemen ab 1932 und die Einführung durch Siemens im Jahr 1933.

    • Fernschreiber:
      Im November erfolgte die Einführung des Fernschreib-Dienstes bei der deutschen Reichspost. Der Versuchsbetrieb lief bereits ab dem Jahr 1926. 

      Auf der Strecke Berlin-Hamburg erfolgte der Feldversuch mit 13 Teilnehmern. Die Teilnehmer konnten selbst ein Fernschreiben aufsetzen und absenden bzw. empfangen. Die vom Deutschamerikaner Eduard Ernst Kleinschmidt entwickelte Springschreibertechnik nach dem Start/Stopp Verfahren wurde von der Firma Lorenz in Lizenz übernommen. Die Teilnehmer konnten die Verbindungen im Selbstwählverfahren aufbauen.

      In Hamburg und Berlin wurde dazu die ersten Wählämter für den Fernschreibverkehr nach dem System TW 33 eingerichtet.

      In der Bundesrepublik Deutschland wurde das Fernschreib-Netz immer weiter ausgebaut und hatte eine Geschwindigkeit von 50 Baud. 

      Im Jahr 1978 gab es in Westdeutschland und West-Berlin insgesamt 123.298 Telex Anschlüsse. Ende der 1990er-Jahre existierten nur noch wenige tausend Anschlüsse im Telex-Netz. Bei den Nachrichtenredaktionen waren diese Telex Geräte noch sehr weit verbreitet. Am 31. Dezember 2007 beendete die Deutsche Telekom diesen Dienst.

    • Hellschreiber: Der von Rudolf Hell erfundene Faksimile Schreiber – die Kombination eines Druck- und Bild- Telegraphen – wurde eingeführt. Das von Siemens als Hellschreiber vermarktete Gerät stellte den Prototyp eines Faxgerätes dar, da es die Zeichen rasterartig zerlegte. Dennoch erkannte Siemens nicht die Bedeutung und dass Marktpotential dieser Erfindung. Und so machten später die Japaner das Geschäft mit den Fernkopierern.

    • Rundfunk: für die Übertragung vom Studio zu den Rundfunksendern wurden Rundfunkleitungen mit Rundfunkverstärkern mit einer Länge von mehr als 7.000 km zur Verfügung gestellt. Für den Störungsfall wurden noch circa 6.500 km Ersatzleitungen eingerichtet. Es wurden dafür mehr als 200 Verstärker mit circa 600 Röhren eingesetzt.

    • SA Ämter: Es wurde an der Entwicklung kleine automatischen Vermittlungsstellen bis zu 300 Teilnehmer gearbeitet. Das System wurde im Jahr 1934 als System 34 eingesetzt.

    • Siemens Motorwähler: Der Motorwähler wurde von Siemens entwickelt. Er fand im Versuchsamt Eisberg und später im Wählsystem 48M in Österreich seinen Einsatz.

    • Wählverfahren: Das Wählverfahren für den automatischen Fernverkehr wird ausgebaut.

    • Reichsverkehrsministeriums: Auf Erlass durften bei telefonischen Übermittlungen von Telegrammen keine jüdischen Namen mehr als Buchstabierhilfen verwendet werden. Ein Jahr später war zum ersten Mal die "arisierte Fassung" der Buchstabierhilfe in den Vorbemerkungen des Telefonbuchs abgedruckt.

    • Italien: Erweiterung der Fernkabel bis in die südliche Spitze (Stiefel) des Landes.
      An 577 Wählvermittlungsstellen sind 82,1 Prozent der 353.277 Hautpanschlüsse angeschaltet.

    • Polen: Beschluss des Staates zum Bau einer Fernleitung von Warschau zum Hafen Gdingen.

    • Jugoslawien: Nochmalige Erweiterung von Laibach auf 5.000 Anschlusseinheiten.

    • Türkei: Der Staat beginnt mit der Übernahme des Fernsprechwesens in die staatliche Verwaltung. Den Anfang machte die Fernsprechgesellschaft in Istanbul und im Jahr 1938 wurde das letzte Ortsnetz in Izmir vom Staat übernommen.

    • Malta: Die Konzession läuft aus. Der Staat übernahm den Fernsprechdienst. Eine neue Vermittlungsstelle in La Valletta mit Zentralbatteriebetrieb wird eingerichtet. Die Teilnehmer im 3 Meilen Radius werden an die neue Vermittlungsstelle angeschlossen. Die weiter entfernten Teilnehmer blieben bis 1936 an der alten Anlage angeschlossen.
      Die Insel Gozo wurde durch eine eigene kleine Anlage versorgt und war über eine Leitung an La Valletta angeschlossen.

    • Sowjetunion Juli: Einsatz von Trägerfrequenz auf der Leitung Moskau – Swerdlowsk.

    • Manila: Die Funksprechverbindung zwischen Deutschland und Manila auf die Philippinen über eine Entfernung von 9.650 km wurde eröffnet.

    Mittelwellensender Bisamberg 1933
    • Österreich 28. Mai: Der Sender Bisamberg als erster Großsender Österreichs mit 100 kW Leistung geht in Betrieb. Die Wahl fiel auf den 359m hohen Bisamberg, da er einerseits weit genug von Wien entfernt lag, um Störungen zu vermeiden und andererseits noch eine ausreichende Versorgung der Stadt gewährleisten konnte.

      Für eine bessere Versorgung innerhalb Österreichs wurde eine Antennenanlage gebaut, die hauptsächlich in westliche Richtung abstrahlte. Dazu wurde neben dem 130 m hohen Sendemast ein zweiter, baugleicher Reflektormast im Abstand von 115m aufgebaut.

      Der Sender hatte zu dieser Zeit noch keinen Anschluss an das öffentliche Stromnetz. Er wurde von zwei Fünfzylinder- und einer Vierzylinder-Dieselmaschine, autark versorgt.
      Bild- und Textquelle: HC + RS Home Labor Page

    • Frankreich 14. Februar: Der weltweit erste Regelbetrieb einer sprechenden Zeitansage wurde in Frankreich vom Pariser Observatorium in Betrieb genommen. Die Ansagemaschine arbeitete bei konstanter Temperatur und Luftdruck nach dem Lichttonverfahren, dem ersten Verfahren, das der Belastung im kommerziellen Dauerbetrieb gewachsen war. Die Technik hatte man sich von den in den Kinos eingeführten Lichttonspuren abgeschaut. Beim Film war der Ton auf einer Film Spur neben den eigentlichen Bildern aufgezeichnet und wurde berührungslos abgetastet. Auf einem Zylinder mit drei Spursätzen wird alle 10 Sekunden zuerst die Spur mit der aktuellen vollen Stunde abgespielt, dann die mit der vollen Minute und schließlich die mit der nächsten angesagten Sekunde in 10-Sekundenschritten, gefolgt von der Ansage des Zeitzeichens. Drei Fotozellen lesen und verstärken den Ton. Die Aufnahmen sprach Marcel Laporte. Der Dienst war für 20.000 Teilnehmer täglich ausgelegt und war bereits am ersten Tag überlastet.

    • Ungarn: Die Zweieranschlussstationen wurden eingeführt.

    Zeitraum  1933
    Weitere Information finden Sie unter:
    Weitere Informationen : Bisamberg Generator Weitere Informationen verfuegbar Bisamberg Generator Weitere Informationen : Tischapparat mit Münzeinwurf Weitere Informationen verfuegbar Tischapparat mit Münzeinwurf

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