
Das Bild zeigt aus dem Wählsystem 48HK (Crossbar), eine Gestellreihe.
Im Vordergrund den GLW-Markierer (oberer Teil) und der sogenannte Rufnummernordner, an dem auch die Umschaltungen einzelner Anschlüsse auf Sonderdienste vorzunehmen war.
Im Normalfall wurde die gewählte Rufnummer (deren letzten drei Stellen bei Einzelanschlüssen) auch dem entsprechenden Anschluss mittels Kurzschlussbrücke am Rufnummernordner zugeordnet, es war aber möglich, innerhalb des gleichen Tausenders eine Rufnummer einem anderen Anschluss innerhalb desselben Tausenders zuzuordnen.
Der GLW-Markierer (Gruppenleitungswähler) war immer für einen kompletten Rufnummerntausender zuständig.
Angrenzend an den GLW-Markierer ist ein Gestell mit den GLW-Sätzen und den zugehörigen GW-Koordinatenschaltern. Pro GLW-Gestell gab es zwei Koordinatenschalter mit jeweils 14 GLW-Sätzen. Ein GLW-Satz entspricht einem kombinierten letzten Gruppenwähler und nach geschalteten Leitungswähler. Die Wahlinformation der letzten drei Teilnehmerziffern wurde in drei Zählmagneten aufgenommen, nach Einspeicherung der erforderlichen drei Ziffern wurde dann der GLW-Markierer angefordert, der zuerst den GW-Koordinatenschalter einstellte und anschließend auch den LW-Koordinatenschalter des gewünschten Hunderters.
Die dahinterliegenden Gestelle zeigen dann zwei Teilnehmergestelle zu jeweils 200 Teilnehmern.
Quelle: Bild und Text Archiv Dulosy
|