Die Teilnehmerstation war in Österreich die Bezeichnung für einen Fernsprechapparat oder ein Telefon.
In der Anfangszeit wurde noch keine Teilnehmerstation mit Wählscheibe eingesetzt. Die Wählscheibe wurde schon erfunden, aber die ganzen schon installierten Apparate hatten fast noch keine Wählscheibe und es war ein kostspieliges Teil. Das Bild zeigt den vereinfachten Stromlaufplan.
Die Teilnehmerstation enthält folgende Bauteile:
- GU = Gabelumschalter
- RT = Anruftaste oder Ruftaste
- U = Induktionsspule Übertrager
- DR = Drosselspule
- W = Wechselstromwecker
- C = Kondensator
- M = Mikrofon
- T = Fernhörer
Die Anschlussleitungen führen zu einer Anschlussdose. Es sind drei Leiter vorhanden mit den Bezeichnungen A, B und E.
In der Anschlussdose waren zwei Klemmen mit der Bezeichnung w vorhanden. Diese waren zum Anschluss eines zweiten Weckers in Serienschaltung mit dem eingebauten Wecker vorgesehen. Wenn kein zweiter Wecker angeschlossen war, dann mussten diese beiden Klemmen kurzgeschlossen werden. (sind in dem Bild nicht eingezeichnet)
Die Drosselspule DR ist zum Mikrofon parallel geschaltet, sie verhindert eine Unterbrechung des Speisstroms, falls der Widerstand des Mikrofons bei Bewegung des Handapparates zu hochohmig werden sollte. Das hätte ansonsten eine Auslösung der Verbindung wie beim Auflegen des Handapparates zur Folge.
Mit der Anruftaste RT wird der Vorwähler in der Vermittlungsstelle in Gang gesetzt.