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    Chronik - Geschichtliche Ereignisse des Fernmeldewesens der Länder in Europa und USA

    Österreich
    Österreich Karte Stand 2001


    • 1845: Erste Telegrafie-Versuche in Österreich durch Andreas Baumgartner mit Nadeltelegraph

    • 1846: Einführung der elektrischen Telegraphie mit dem Telegrafiesystem nach Alexander Bain auf der Strecke Wien-Brünn.

    • 1847: Eröffnung der Telegrafenlinien Wien-Olmütz u. Prag, sowie Wien-Graz-Triest.

    • 1849 21. August: Kaiserliche Entschließung zur Errichtung eines die ganze Monarchie umschließenden Telegrafennetzes. Der Auftrag geht an Andreas Baumgartner. Dr. Carl Steinheil baut die Morselinien Wien-Linz-Salzburg-Innsbruck.

    • 1849 20. November: Eröffnung der Telegrafenstation in Linz im 1. Stock des Statthaltereigebäudes Klosterstraße 8.

    • 1850: In Österreich hat das Telegrafennetz eine Länge von1.000 km erreicht.

    • 1850 25. Juli : Gründung des Deutsch-Österreichischen Telegraphenvereins.

      Der Deutsch-Österreichische Telegraphenverein war die erste große internationale Kooperation auf dem Gebiet des Nachrichtenwesens. Das erklärte Ziel des Vereins, dem Österreich, Preußen, Bayern und Sachsen angehören, bestand darin, den Telegrafenverkehr unter den Vereinsstaaten zu vereinheitlichen.

    • 1870 -1873 Wien Börsenplatz: Errichtung der Telegrafen-Zentralstation nach Plänen von Eugen Fassbender. Das Palais als Bürohaus genutzt. 1902 bis 1905 wurde der Bau erweitert, 1964 wurde ein Funkturm aufgesetzt.


    • 1877: Die Nichtigkeits-Erklärung des Bellschen Telefon Privilegiums in Österreich

    • 1879: Die Wiener Private Telegrafen Gesellschaft fragte bei der österreichischen Regierung um eine Telefonkonzession nach.

    • 1881 3. Juni: Ausgabe der ersten Konzession an die Wiener Privat Telefongesellschaft.
      Es handelte sich um einen Radius von 15 km rund um den Wiener Stephansdom. Weitere Konzessionen wurden laufend ausgegeben. 

    • 1881 15. Juni: Das erste Telefonverzeichnis wurde veröffentlicht. Dabei handelte es sich um eine Werbeeinschaltung im humoristischen Volksblatt Kikeriki, die nur einige wenige Einträge von Prominenten enthielt. Das erste offizielle Verzeichnis mit allen Anschlüssen erschien Ende 1881 mit der Eröffnung der ersten Wiener Fernmeldezentrale.

    • 1881 1. Dezember: Eröffnung der ersten Handvermittlung in Wien im ersten Bezirk  Friedrichstraße 6. Die österreichische Öffentlichkeit verhielt sich gegenüber dem neuen Medium noch sehr zurückhaltend.
      Am Ende des Jahres 1881 betrug die Anzahl der Telefonabonnenten 154. Zu den Teilnehmern gehörten fast alle großen Firmen, Banken und Zeitungen.

      Eine Woche nachdem das Wiener Telefonnetz in Betrieb gesetzt wurde, kam es am 8. Dezember 1881 zu einer Brandkatastrophe. Das Ringtheater brannte. Obwohl das Theater zum Kreis der Telefonabonnenten gehörte, konnte niemand per Telefon Hilfe herbeirufen. Die Polizei und auch die Feuerwehr besaßen noch kein Telefon.


    • 1882:  Es gab fast 1.000 Teilnehmer und an der Wiener Börse wurde die erste öffentliche Sprechstelle eingerichtet.

    • 1883: Eröffnung der ersten Telefonzentrale in Graz, Prag, Tries, Lember und Pilsen. Mit der Verbindung Wien – Brünn wurden erstmals Gespräche zwischen zwei österreichischen Städten ermöglicht.

    • 1885: Linz und Urfahr (damals noch nicht vereinigt) erhalten ein Fernsprechnetz und starten mit 80 Teilnehmern
      Erste Telefonzentrale für 80 Teilnehmer in Linz

    • 1885 18. März: Ludwig Philipp Schmidt erhält die Konzession zur Errichtung von Telefonleitungen in Linz

    • 1886 August: Die erste Reichstelegrafenlinie wird eröffnet. Es wurde eine Technik eingesetzt,  die das telegrafieren und telefonieren gleichzeitig auf einer einzigen Leitung ermöglichte.

      .
    • 1887: Erlas der Telegrafenverordnung durch das kk. Handelsministerium. In dieser Verordnung wird das Telefon dem Telegrafen gleichgestellt. Nur noch die kk. Telegrafenverwaltung hatte das Recht solche Anlagen zu erdichten und zu betreiben.
      Der Staat begann mit dem Rückkauf der erteilten Konzessionen.

    • 1888: erbaute die kk. Telegrafenverwaltung 9 weitere Telefonzentralen. (Baden, Vöslau, Mödling, Wiener Neustadt, Neunkirchen, St. Pölten, Liesing, Rabenstein und Singerin-Naßwald). Die Teilnehmer konnten nur in den eigenen Netzen telefonieren.

    • 1891: In Wien sind bereits 4.500 Teilnehmer am Fernsprechnetz, in ganz Österreich sind über 11.000 Teilnehmer angeschlossen.

    • 1893: Übernahme von 10 Privatnetzen durch den Staat, einzig das Wienernetz bleibt privat.

    • 1895 1. Januar: Es wurde das letzte Privatnetz (Wiener Stadtnetz) an die Staatsverwaltung übergeben. Der Kaufpreis betrug 4 Mio. Gulden. Ab diesem Zeitpunkt befand sich das gesamte Österreichische Fernsprechnetz im Besitz des Staates. 
      Das Kabelnetz hat eine Länge von 800 km an oberirdischen Leitung und 154 km an unterirdische Leitungen.

    • 1895: 143 Lokalnetze, Wien hatte bereits 19.000 Telefonteilnehmer

    • 1898: 167 Lokalnetze
      Die Hofburg wurde an das Telefonnetz angeschlossen.

    • 1900: Es gibt schon 266 Lokalnetze. In Wien gibt es bereits 30.000 Telefon Teilnehmer.

    • 1899 Februar: Die Telefonzentrale in der Friedrichstrasse in Wien entsprach nicht mehr dem Stand der Technik und wurde aufgelassen und wurde durch eine neu erbaute Zentrale für 12.000 Anschlüsse in der Dreihufeisengasse (heute Lehargasse) ersetzt. Auch die Zentrale am Börsenplatz wurde ersetzt. Es wurden noch weitere Nebenzentralen in Hietzing, Meidling, Floridsdorf, Simmering, Döbling und Ottakring errichtet.

    • 1900: Kaiser Franz Joseph besucht die Telefonzentrale in der Berggasse. Er hatte kein großes Interesse an dem Neumodischen.

    • 1901: Es gab 34.651 Teilnehmer in Österreich. (Abonnenten)

    • 1903 17. August: Es wurde im Wiener Südbahnhof der erste Telefonautomat (Münzfernsprecher) in Betrieb genommen.

    • 1905: Die Teilnahme am Telefondienst war in verschiedene Tarifklassen eingeteilt. Je nach Größe des Ortsnetzes und der Nutzungsart (Sehr starker, starker, schwacher) wurde verschiedenen Gebühren erhoben. Diese konnten sich jedoch nur Geschäftsleute und eher reichere Bürger leisten. 

      Der Oberbaurat Dietl und Baueleve Koch erfinden das sogenannte Gesellschaftsanschluss-System. In der Zentrale Meidling werden im Jahr 1905 die ersten Teilnehmer nach diesem System angeschlossen. Dazu teilten sich 2 oder 4 Teilnehmer eine gemeinsame Leitung.

    • 1905 1. April: Die erste automatische Vermittlung zum Probebetrieb wird in der Berggasse für 200 Teilnehmer eingerichtet. Die Ergebnisse waren zufriedenstellend.

    • 1906: ab diesem Zeitraum wurden einheitliche Telefonapparate mit Ortsbatterie (OB) eingesetzt. z. B. der OB Apparat Ö10

    • 1906 Dezember: Das Handelsministerium regelt die Telefongebühren neu. Die komplizierten Modalitäten wurden erheblich vereinfacht. Die Teilnehmer wurden durch das neue Gebührenmodel neu eingeteilt, diese reichten von 12.000 Gesprächen bis 1.200 Gesprächen pro Jahr.

    • 1907: ab diesem Zeitpunkt durften die Abonnenten ihre Telefon Station auch dritten Personen gegen Gebühr zur Verfügung stellen.

      In Österreich stehen 44 öffentliche Münzfernsprecher, davon 42 in Wien

    • 1910: Einrichtung einer vollautomatischen Zentrale in Graz. Die Kapazität betrug 2.000 Einzellanschlüsse und 1.200 Gesellschaftsanschlüsse. Die Nummernwahl erfolgt dabei nicht über eine Wählscheibe sondern mit Stellhebelapparaten nach dem System Föderl.

    • 1911: Die Handvermittlung in Linz Domgasse wurde auf  die modernen Multipel Umschalter umgestellt. Von  1911 bis 1926 wurden über dieses Amt mittels Stöpsel und Schnur die Linzer Teilnehmer untereinander und mit dem Fernamt verbunden.

    • 1911: Die erste halbautomatische Telefon-Selbstwählzentrale von Siemens & Halske wurde in Graz installiert.

    • 1914: Die ersten halbautomatischen Vermittlungsstellen werden in Wien eingeschaltet. (Afrikanergasse, Taubstummengasse, Mödling, Hietzing, Simmering und Floridsdorf)

    • 1914: Im halbautomatischen System in Wien gab es für sehr hochgestellte Personen bereits die Möglichkeit der Teilnehmerselbstwahl mittels 6-stelligen Föderl-Apparaten (wie sie dann auch in der vierstelligen Ausführung zunächst in Graz, später in Linz zum Einsatz kamen).

    • 1914: es gibt ca. 180.000 Telefon Abonnenten

    • 1915: Weitere halbautomatische Ämter werden in der Zollergasse und Döbling eröffnet. Das Amt in der Neutorgasse konnte wegen Personalmangel nicht mehr in Betrieb gestellt werden und diente während des Krieges als Ersatzteillager.

    • 1917: stehen in Wien 600 und in den Ländern 178 öffentliche Münzfernsprecher

    • 1919 1. Dezember: In Österreich wurden wegen des Preisverfalls und der Staatsverschuldung die Post- und Telegraphengebühren um durchschnittlich 100% erhöht.

    • 1920: Es wurde das halbautomatische Amt in der Neutorgasse  fertig gestellt.

    • 1925 27. Juni: Die 14 Telefonzentralen in Wien sind mit circa 70.000 Anschlüssen alle auf automatischen Betrieb umgestellt

    • 1925: Linz erhält eine Wählerzentrale mit Dietl-Wählern. Die Teilnehmer Stellhebelapparate. Sie funktionierten nach dem Prinzip der Registrierkassen: Voreinstellung der 4stelligen Nummer, Absenden der Nummer erfolgt durch Drehen an der Kurbel.
      Bei Teilanschlüssen mit halbautomatischer Wahl erfolgt die Wahl durch die Wahlmaschine der Beamtin im Fernsprechamt.

    • 1928: Es wurden in Wien drei weiter Vermittlungsstellen eröffnet (Dreihufeisengasse II, Hebragasse II und Treustraße).

    • 1928: Die Telefonnummer wird auf 6stellige Nummern umgestellt. Bei diesem System war die erste Zahl durch einen Buchstaben ausgedrückt, diese befanden sich auch auf der Wählscheibe. Ein Telefonnummer wurde dann in der Form U 28334 angeben. Die Wählscheibe hatte auch noch eine andere Reichenfolge der Ziffern, sie begann mit der Ziffer 0 und endete mit der Ziffer 9. Die Umstellung auf die Reihenfolge von 0 bis 9 erfolgt im Jahre 1957.

    • 1928: Alle neuen Telefonapparate erhalten eine Wählscheibe für den automatischen Betrieb. Im eigenen Bereich konnten die Teilenehmer ohne das Vermittlungsamt die Nummern selbst wählen.

    • 1929: Es werden weitere neue Telefonzentralen gebaut. Wie z. B. das Wählamt Klosterneuburg mit 3 Unter Ämtern ein Weidling, Kierling und Kritzdorf. 
      Klosterneuburg war das erste Amt mit Zeitzonenzähler für die automatische Erfassung der Gebühren.

    • 1930: Wien erhält einen Wählmaschinensaal mit 6-Stelliger Wählmaschine. Die Wählmaschinentastatur ist bereits 6stellig ausgeführt  (erste Stelle des Anrufzeichens ist ein Buchstabe) anstelle der fünfstelligen Maschinen aus dem Jahr 1912.

      In Graz wurde die Viereckwähler-Telefonzentrale in Betrieb genommen. 

    • 1931: Gmunden erhält ein vollautomatisches Wählamt System Klosterneuburg (Viereck- oder Hebdrehwähler), Gesprächszähler für Einer-, Zehner- und Hunderterstelle sind Zifferblätter wie bei Wasseruhren, Gebührenteilung zwischen Anrufer und Gerufenem)

    • 1932: Die Nebenstellentechnik gewinnt immer mehr an Bedeutung (z. B. Büros, Behörden, Krankenhäuser usw.). Nebenstellenanlagen bringen eine wesentliche Entlastung des öffentlichen Netzes.

    • 1933: Durch den 1. Weltkrieg und der Weltwirtschaftskrise gab es massive Rückschläge in der Entwicklung der Telefonie. Das Telefon wurde zum Luxusgut welches sich nur noch wenige Bürger leisten konnten. Wer telefonieren wollte ging zum Münzfernsprecher. Die Post- und Telegraphenverwaltung (PTV) reagierte mit Preisnachlässen, dadurch entstanden wieder 11.000 neue Anschlüsse in Österreich

    • 1937 Stand der Anschlüsse 

      Stadt Anschlüsse

      Wien 66.700   Einzellanschlüsse
      133.000 Gesellschaftsanschlüsse
      135.321 waren beschaltet
      Graz 7.992
      Linz 6.174
      Innsbruck 4.626
      Salzburg 3.674

     

    • 1938 19. März: Überleitung der österreichischen Post- und Telegrafenverwaltung auf das Deutsche Reich durch ein Gesetz.

    • 1938: Für die Fernsprech-Amtstechnik wurde der Siemens-Viereck-Hebdrehwähler als verbindliches Schaltglied eingeführt. Alle ämterbauenden Firmen mussten diesen Wählertyp produzieren.
    • 1938: Gründung des Telegraphenbauamtes Linz durch Zusammenführung der Telegraphenbausektionen und Fernsprechbausektionen Linz und Gmunden.

    • 1941: In Linz wurde das automatische Amt gegen das System 40  aus Deutschland ausgetauscht. Wegen Personalmangel mussten die Teilnehmer ihre Apparate selber umschalten. Dieses Amt war bis zur Auflassung im Jahr 1981 in Betrieb.

    • 1941: Selbsttätige Zeitansage - erster Tonbandkundendienst Österreichs in Linz

    • 1944-1945: Durch den Krieg wurden viele Vermittlungseinrichtungen schwer beschädigt, man begann die Fenster der Wähl Ämter zuzumauern, um die Schäden durch Bomben und Granatsplitter gering zu halten.  Das  2.737 km lange Kabelnetz hatte durch die Kriegseinwirkung 9.600 Schadstellen und vier Wiener Telefonzentralen hatten einen Totalschaden

    • 1945: Beginn des Wiederaufbaus, die Österreichische Post und Telegrafenverwaltung wird wieder eingerichtet. Von den Besatzungsmächten werden viele technische Einrichtungen abgebaut und Russland abtransportiert.

    • 1945: Nach dem Ende des 2. Weltkrieges, ab April 1945, gab es die PTV wieder und sie übernahm wieder die österreichischen Fernmeldeeinrichtungen, welche aber nach dem Krieg in einem sehr desolaten Zustand waren.
      Durch den ungeheuren
      Aufbauwillen gab es aber bereits Ende 1945 in Wien schon 33.364 Telefonanschlüsse und ein später bereits 85.976.

    • 1946 2. Februar:  Abbau Ortsämter durch russische Besatzungsmacht 

    • 1946 9. Mai: Wien Abbau von 60.000 Telefonanschlüsse am Tag danach

      Es war fast kein Material für den Wiederaufbau vorhanden, es musste sehr viel durch Improvisation gelöste werden. Die Arbeitsbedingungen waren sehr hart, auf dem Land musste oft vieles zu Fuß erledigt werden. 

    • 1945:  In Wien waren bereits wieder 33.364 Telefonanschlüsse betriebsbereit.

    • 1946:  In Wien sind 85.979 Anschlüsse in Betrieb und 172.376 in ganz Österreich.

      Lieferung von Telegrafie Einrichtungen im Wert von 100.000 Schweizer Franken  an die Schweizer Post- und Telegrafen-Verwaltung. Bezahlt wurde durch Lieferung von 3 Präzisionswerkzeugmaschinen an Siemens & Halske.



    • 1947: Es wurde das FZA (Fernmeldetechnische Zentralamt) gegründet. Eines seiner Aufgaben war die Planung des Weitverkehrsnetzes, Planung des Ortsnetzes Wien, Neuerstellung eines Fernwahlpans und Dämpfungsplans.

    • 1947 26.Septmber: Die US-amerikanische Besatzungsmacht in Österreich teilt mit, dass vom 10. November an jede Telegrafen- und Telefonzensur im Inland und die Zensur für die Auslandspost aufgehoben werden. Ausgenommen ist allerdings der Postverkehr mit Deutschland und Japan.

    • 1948: Planung des neuen Wählsystem 48. Nach dem zweiten Weltkrieg war die Automatisierung nur in den größeren Städten durchgeführt. In diesen Städten befanden sich circa 75 Prozent aller Teilnehmer. 

      Es waren neun verschiedene Wählsystem im Einsatz. Es gab das Wiener, Grazer, das Badener System sowie die System 29, 34 und 40 aus Deutschland. Dieser Wildwuchs war unrentabel und erschwerte die Instandhaltung.

      Es wurde mit dem Wählsystem 48 ein einheitliches System geplant und eingeführt. Am 8. April 1948 erließ das FZA die die technischen Richtlinien für das neue landesweite einheitliche Wählsystem 48. Das neue System baute auf dem Reichspostsystem 40 aus Deutschland auf. Dieses System war robust und mit einfachsten Mitteln aufgebaut. Es wurde um die Merkmale für Gesellschafteranschlüsse (Durchwahl), Aufschalten, Nachrufen und Rückwärtswahl erweitert. Die Rückwärtswahl sollte im Selbstwählfernverkehr mit Gebührenzetteldruckern verwendet werden, so wie in den Fernämtern die Gesprächszettel als Einzelnachweis. Es kam aber nicht zum Einsatz.

    • 1950: Die Nebenstellentechnik machte in diesen Jahren gewaltige Fortschritte (Polizeinetzgruppe, Bundestheaternetz-gruppe, AKH).

    • 1950 1. April: In Eferding wird das neue Wählsystem 48 eingeführt. Mit dieser neuen Anlage konnten die Teilnehmer in das eigene Ortsnetz alle Verbindungen selbst herstellen, sie konnten sich auch in das benachbarte Linzer Ortsnetz einwählen, das war für die damalige Zeit eine technische Meisterleistung.

    • 1951: wurde in Wien das erste Amt mit dem Wählsystem 48 eröffnet. In den folgenden Jahren wurden viele weitere Ämter nach diesem System errichtet.

    • 1951: Blick in die Wiener Neutorgasse

    • 1952: Der 1.000ste Siemens-Fernschreiber wurde von der ÖPT (Österr. Post- und Telegraphenverwaltung) in Betrieb genommen

    • 1952: Einsatz der Gebührenzählung beim Teilnehmer mit 50 Hz.

      Bei dieser Zählart werden über die beiden Adern im Amt an eine Teilnehmerleitung 50 Hz Impulse mit gleicher Phasenlage gegenüber Erde angeschaltet.  Beim Teilnehmer werden diese 50 Hz Impulse mit einer Weiche ausgefiltert und dem Gebührenanzeiger zugeführt. Im Amt wurde der Teilnehmer Gebührenzähler gegen Model mit Zusatzkontakten ausgetauscht. Bei jedem Ansprechen des Zählers wurden zeitgleich die 50 Hz Signale angeschaltet. Diese Übertragungsart hatte einen Nachteil, durch Abklemmen der Erde beim Teilnehmer oder auch bei einem Münzfernsprecher konnte die Zählung manipuliert werden.


    • 1952: Einrichtung des Voll Amtes in  Wien-Fünfhaus   mit  dem System 48

    • 1953: Einrichtung des Amtes in der Wattgasse mit dem System 48

    • 1953: Die Besatzmächte übten nach dem Krieg eine Strenge Zensur über die Auslandsgespräche. In diesem Jahr erfolgte die Abschaffung der Zensur durch die Besatzungsmächte

    • 1955: Einrichtung der Ämter Hietzing und Rasumofskygasse mit dem System 48

    • 1955: Es gab über 300.000 Telefonanschlüsse in Österreich und es wurden ständig mehr.

    • 1956: Der Verwaltung wurde das Nachfolgsystem W48M mit Motordrehwählern angeboten und im Amt Stadlau errichtet. Das Amt erfüllte alle Anforderungen und es wurden die Ämter Neutorgasse, Taubstummengasse und die Krugerstrasse damit ausgerüstet Die ersten beiden Ämter wurden dabei unter der Beibehaltung der Rufnummer vom Wiener System auf das neue System schlagartig umgestellt. Die wichtigsten Vorteile des neuen Systems W48M waren  die Bildung von großen Sammelanschlüssen die mehr als 10 Leitungen benötigten.

    • 1957: Einrichtung eine Versuchsamtes nach dem System W48HK mit Koordinatenschaltern  in Wien Döbling. Die Koordinatenschalter wurden schritt haltend direkt gesteuert. Diese Schalter waren weniger anfällig gegen Überhitzung, so wie es durch die starken Magnet der Schrittschaltwähler vorkam. Das System W48HK bewährte sich und wurde in größeren Stückzahlen aufgebaut

      Es gab dann noch mehrere Versuchs-Ämter mit verschiedener Technik. Für den ländlichen Raum wurden noch folgende System eingesetzt:
    • W48HK-800 Koordinatenschaltersystem bis 800 Teilnehmer.
    • ESK-A3 Anlagen mit ESK Relais von der Firma Siemens, diese Anlagen waren bis zu 800 Teilnehmer ausbaufähig.
    • ESK-A5 eine Weiterentwicklung vom ESK-A3 mit einem zentralen Rechner mit Registersteuerung. Mit dieser Anlage wurden auch die Tastenwahl nach dem MFV Verfahren möglich.

    • Wählscheibe: Europaweit erfolgt die  Normung der Telefon-Wählscheiben. Die neue Zahlenfolge geht von 1 bis 0. Zuvor trugen Wiener Wählscheiben die Zahlen von 1 bis 0 und zusätzlich die Buchstabenfolge IFABRUMLYZ. Die Teilnehmernummer Wien U 19580 lautet daher übersetzt 62 06 91. Alle Wählscheiben wurden getauscht.

    • 1957 1. Juli: Vollautomatischer Inlands-Selbstwählfernverkehr für Linz.

    • 1960: Austausch der der alten Zeitansageeinrichtung in Linz-Domgasse durch ein modernes Magnettonsystem mit Endlosbändern.

    • 1964: Enorme fernmeldetechnische Aufwendungen für die Olympischen Winterspiele.

    • 1971: Einführung der Gebührenzählung mit 12 kHz.

      Bei diesem Verfahren wird die Erde als Rückleiter nicht mehr benötigt. Die Zählimpulse werden als 12 kHz Signale an die beiden Sprechadern der Teilnehmerleitung angelegt. Eine Manipulation wie beim 50 Hz System ist hier nicht mehr möglich. Der erste Einsatz erfolgte  bei den neuen Fernwahlmünzfernsprechern. Einige Zeit später wurde dieses Verfahren auch an normalen Teilnehmeranschlüssen eingeführt.

    • 1971: Einführung der Teilnehmer Trägerfrequenzgeräte (TFE) zur besseren Ausnutzung der Teilnehmerleitungen. Es konnten 2 Teilnehmer unabhängig voneinander auf einer Telefonleitung gleichzeitig fernsprechen.

    • 1972 14. Dezember: Die Automatisierung von Österreich ist abgeschlossen. Dies erfolgte durch das Wählamt in Karlstein / Thaya.

    • 1976 25.September: Eröffnung des HBA (Hauptbereichsamt) in Linz-Fadingerstraße als erstes elektronisches Fernwählamt mit der ESK-F Technik.


      Tabelle Hauptanschlüsse von 1989 bis 1994:

      Jahr Hauptanschlüsse

      1989 3.001.319
      1990 3.102.814
      1991 3.223.161
      1992 3.344.179
      1993 3.466.966      
      1994 3.594.261  

    • 1977: erste Mikroprozessorsteuerung ESK-Amt System 48-ESK-A5

    • 1978: Beginn der Digitalisierung des österreichische Telefonsystem zu digitalisieren, das analoge Wählsystem wurde durch ein digitales (vollelektronisches) ersetzt. Auch die bisher verwendeten Wählscheiben Apparate wurden durch Tastentelefone ersetzt.
      Die OES – Technik (Oesterreichisches Elektronisches System ) war der Grundstein für die Herstellung von ISDN Anschlüssen.



    Bild vom Register Verzoner 51 aus dem Fernwahlsystem 51

    Fernleitungen und Ferndienst


     

    • 1887: Eröffnung der ersten Fernlinie Wien Brünn durch den Staat.
    • 1890: Fernleitung nach Wien – Prag geht in Betrieb
    • 1892: Fernleitung Wien – Triest geht in Betrieb
    • 1893: Fernleitung  Wien – St. Pölten geht in Betrieb

      Diese Fernleitungen wurden oberirdisch als Freileitung erstellt und waren im Winter sehr störanfällig.

    • 1895: 100 Orte haben Überlandverbindung
    • 1900: 198 Orte haben Überlandverbindung
    • 1916:  Verlegung des ersten Fernkabels Wien – St. Pölten – Linz – Nürnberg.
      Die Inbetriebnahme erfolgte aber erst im Jahr 1926.
      Diese Kabel hatten 98 Adern Paare und waren im Abstand von 75 km mit Verstärkern ausgerüstet.

      Die Verstärker in Röhrentechnik wurden in Verstärkerämtern aufgebaut. Hier wurden die Stromkreise der Fernleitungen galvanisch getrennt und mit einer Gabelschaltung in die zwei Sprechrichtungen aufgeteilt. Nach der Aufteilung konnte man die Röhrenverstärker einschleifen. Danach wurden die getrennten Sprechwege wieder zusammengefasst und an das nächste Teilstück mit 75 km Länge übergeben. 

      Die längst damals bekannte Leitung mit Verstärkern hatte eine Länge von 1536 km und führte von Wien nach London. In dem gesamten Leitungszug waren 19 Verstärker eingeschleift. Die Justierung der Verstärker auf Rückkopplungsfreiheit war eine tagelange Angelegenheit.

    • 1926: Siemens & Halske lieferte Fernkabel für die Strecke Wien-Nürnberg (Teil der Strecke London-Brüssel-Köln-Nürnberg-Wien-Budapest-Belgrad-Sofia-Istanbul). 

    • 1927: Fernkabel nach Budapest
    • 1928: Fernkabel Linz – Innsbruck – Schweiz
    • 1928: Fernkabel Linz – München
    • 1928: Fernkabel Wien – Lundenburg – Brünn
    • 1929: Fernkabel Bruck / Mur – Linz mit Pupinspulen
    • 1930: Fernkabel Bruck /Mur – Klagenfurt – Vilach – Italien

    • 1949 Aufnahme Überseefunkverbindung: 2 Fernsprechkanäle Linz - New York, Sendestation Fleckendorf/Linz, Empfangsstation Kalling (4 Rhombus-Antennen, Standleitung nach Linz) zunächst für die amerikanische Besatzungsmacht, Geräte wurden geheim durch die sowjetische Besatzungszone aus Wien übersiedelt

    • 1951: Planung des Selbstwählfernverkehr mit dem Wählsystem W51.
      Das Wählsystem 48 war schon von Anfang an für den Fernverkehr vorbereitet.

      Die ursprüngliche Idee war es, mit Hilfe eines Gebührenzetteldruckers die Ferngespräche die ein Teilnehmer führt einzeln auszudrucken. Man wollte vermutlich das System mit den Gesprächszetteln von den Fernämtern übernehmen.

      Der Teilnehmer sollte dazu eine spezielle Nummer anrufen und danach seine eigenen Nummer wählen. Die spezielle Einrichtung speichert die Nummer des angerufenen und ruft den Teilnehmer dann sofort zurück. Der Teilnehmer konnte dann die Nummer der Fernverbindung wählen. Aus diesem Grund war in dem Wählsystem 48  die Rückwärtswahl vorgesehen.

      Diese Art war damals die einzige denkbare Variante um den Ursprung des Teilnehmers festzustellen. Dieser Ursprung war für die Gebührenabrechnung wegen der verschiedenen Entfernung erforderlich. Nach einem Betriebsversuch in Baden bei Wien wurde dieses Verfahren sehr schnell beendet. Es war unpraktisch und es gab bereits besser technische Lösungsansätze.

      Das ganze Bundesgebiet wurde dazu in 1.022 Ortsnetze unterteilt. Alle Ortsnetze bekamen 4stellige Nummern. In Wien wurde wegen der 7stelligen Teilnehmer eine kürzere Vorwahl vergeben. Sonst wären die nationalen Nummern länger als 10stellig geworden was nach einer Auflang der ITU nicht sein darf.

      Die wichtigste Entwicklung in diesem Zusammenhang ist der Registerverzoner 51. Der Registerverzoner besteht aus mehreren Relais, drei Wählrelais und einem Motorwähler und einem Nummernspeicher (Impulswiederholer). Der Registerverzoner nahm alle Nummern auf und führte nach dem Eingang der ersten 3 Ziffern eine Auswertung durch. Er veranlasste verschiedene Schritte im weiteren Verbindungsaufbau. Der Teilnehmer bemerkte davon sehr wenig, außer dass der Verbindungsaufbau etwas länger gedauert hat. (Rufverzug) . Je nach der gewählten Nummer wurden vom Registerverzoner (RV) verschiedene Routing Information abgeben. Es wurden z. B. für den Verbindungsaufbau nicht benötigte Kennzahlen unterdrückt. Die Gebührenerfassung war eines der wichtigsten Aufgaben des RV. 

    • 1953: Erster Betriebsversuch Fernwählsystem 51 in St. Veit/Glan
      Der Registerverzoner war die technische Voraussetzung für die Inbetriebnahme des automatisierten Selbstwählfernverkehrs in Österreich

    • 1953 – 1997: waren die technischen Einrichtungen nach dem Fernwahlsystem 51 in Betrieb. Sie wurden durch die Digitalisierung des Fernnetzes abgelöst


    • 1954: wird in Oberösterreich  eine Übersee Station eingerichtet. Die Sender befinden sich in Fleckendorf bei Linz und die Empfänger in Kalling bei Schärding. Es wurden damit eine Linie nach New York, zwei Linien nach Brasilien und zwei Linien nach Argentinien betrieben.

    • 1956: Teilnehmerselbstwahl im Grenzbereich Schärding - Passau
      Inbetriebnahme Koaxialkabel Salzburg - Deutschland und Salzburg - Graz
      Das Koaxialkabel Salzburg - Deutschland war bereits vor 1945 verlegt worden.

    • 1957: Einschaltung Koaxialkabelverbindung Graz - Wien
      Einschaltung Richtfunkverbindung Graz - Klagenfurt für 250 Fernsprechkanäle.

    • 1958: Einschaltung Fernseh-Übertragungsstrecke Gaisberg - Patscherkofel (Richtfunk)

    • 1959 19. Juni: Fertigstellung Richtfunknetz Wien - Vorarlberg, Festakt auf dem Pfänder.
      Einschaltung Richtfunkverbindung Innsbruck - Pfänder - Feldkirch und PPM-Rundfunkübertragungsstrecke Innsbruck - Pfänder.

    • 1960: Transitamt Wien eröffnet, halbautomatischer Telefon-Auslandsverkehr

    • 1961: Inbetriebnahme des neuen Verbundamt Wels  nach dem Fernwahlsystem 51.

    • 1962: Einschaltung Koaxialkabel Klagenfurt - Italien

    • 1963: Einschaltung Richtfunkstreck  Wien - Graz
      und der PPM-Strecke Pfänder - Feldkirch.
      Für die Koaxialkabel-Verbindung Linz - Salzburg wurde 1963 ein 12 MHz-System  bestellt. Dieses System ermöglicht die Übertragung von bis zu 2700 Fernsprechkanälen.


    • 1964: ab diesem Jahr wird der Nachbarschaftsverkehr nach Deutschland, Schweiz und Italien eingerichtet. Später auch nach Jugoslawien. 
      Bei den olympischen Winterspielen 1964 kommt in Innsbruck der 1.000ste Transistorverstärker zum Einsatz

    • 1965: wurden mit dem Transatlantikkabel TAT 4 zwei Linien von Österreich nach USA geschaltet. Das Übersee Amt in Linz wurde aufgelassen.

    • 1965 15. Oktober: Beginn des SWFV nach Deutschland und Schweiz im Großteil von Wien

    • 1971–1972: Es wird mit der Einrichtung des Europa Fernverkehrs begonnen.

    • 1971: wird per Beschluss die Einrichtung einer eigenen Erdfunkstelle gefasst. Als Standort wurde Graßnitz bei Aflenz ausgewählt. Dort wurde mit einer Investition von 650 Mio. Schilling eine Erdfunkstelle mit 4 großen Antennen gebaut.

    • 1972: nach dem Abschluss der Automatisierung wurden die Fernleitungen weiter ausgebaut.
      Der Registerverzoner 51 war eigentlich technisch überholt und für die neuen Anforderungen nicht flexibel genug. Es wurde nach Lösungen gesucht und folgende System kamen in den Einsatz.

      Metaconta 11-E Ersteinsatz Wien-Börse am 19.07.1971
      ESK-F Ersteinsatz: Linz – Fadingerstraße

      Diese neuen Systeme waren Leitwegfähig. 

    • 1973 15. Oktober: erfolgt der Spatenstich für das neue Hauptbereichsamt Arsenal.
      In diesem Amt befinden sich auch noch ein Ortsamt, ein Verstärker Amt, eine Auslandsvermittlungsstelle, ein Fernschreibamt, Datenübertragungsamt und der funktechnische Dienst.  

    • 1978: Ausbau des Richtfunkturm Ansfelden für vorerst 20.000 Fernsprechkanäle.

    • 1979: Einführung des Interkontinental-Selbstwählverkehres in Wien und Linz.

    • 1980: Durch die Inbetriebnahme der Erdfunkstelle Aflenz war es möglich interkontinentale Telefonverbindungen via Satellit abzuwickeln.

    • 1983: Eröffnung der 60 MHz-Koaxialkabelverbindung  Linz - Wien

    • 1985:  Erdfunkstelle Afflenz, um den Verbindungsbedarf mit dem mittleren und Fernen Osten und Australien zu decken wurde eine zweite INTELSAT- Antenne und gleichzeitig eine EUTELSAT - Antenne in Betrieb genommen.

    • 1992: Der Start von ISDN erfolgt in Österreich.

    • 1996: Die Post- und Telegraphenverwaltung (PTV) wurde ein eigenständiges Unternehmen in Form einer Aktiengesellschaft namens Post- und Telekom Austria AG
      (PTA AG)

    • 1998: VOIP Voice over IP (Internettelefonie) war schon in den Firmennetzwerken möglich. Durch die Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes wurde das Unternehmen PTA AG aufgegliedert und so entstand das heutige Unternehmen Telekom Austria AG. Damit endet auch die mehr als 100 jährige Verbindung zwischen Telefon und Briefpost.

    • 1999: alle elektromechanischen oder halbelektronischen Anlagen waren ersetzt. Der letzte „Viertelanschluss“ wurde ein „Einzelanschluss“. Ab diesem Zeitpunkt ist
      das gesamte österreichische Festnetz digitalisiert. Es gab ca. 3,8 Millionen Festnetzanschlüsse, davon waren 254.000 ISDN Anschlüsse angeschaltet.

    • 2003: Die Telefonzelle ist 100 Jahre alt. Die Telefonzelle von damals entwickelte sich zu einer Multimedia Station.
      Eine Telefonzelle mit Breitband Internet kann man Telefonieren, SMS versenden, Internet surfen und sogar Videotelefonie betreiben.

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    Weitere Informationen : Telefonie vor 40 Jahren  (1969) rund um Laa Weitere Informationen verfuegbar Telefonie vor 40 Jahren (1969) rund um Laa Weitere Informationen : Überblick Wählsystem 48 Österreich Weitere Informationen verfuegbar Überblick Wählsystem 48 Österreich
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