Die Maschinenwählertechnik entstand in USA. Es waren dort in den großen Städten bereits Netze mit starken Leitungsbündeln vorhanden.
Es wurden die Anforderungen gestellt, Wähler mit möglichst vielen Ausgängen zu verwenden. Das Strowger System hatte nur maximal 10 x 10 Ausgänge.
Zum Antrieb des Maschinenwählers diente ein gemeinsamer Motor für zwei Gestellreihen. Die einzelnen Wähler wurden zur Einstellung, oder zur Auslösung mit Kupplungsmagneten bei Bedarf an die ständig laufenden Achsen angekuppelt.
Die Maschinenwähler waren nicht dekadisch aufgebaut, auch die Einstellgeschwindigkeit war sehr langsam. Eine direkte Einstellung durch Wahlimpulse war aus diesem Grund nicht möglich.
Für die Einstellung der Wähler wurden Register verwendet. Diese Register mussten die Wahlimpulse zwischenspeichern und umrechnen. Aus wirtschaftlichen Überlegungen waren die Register zentralisiert.
Die wichtigsten Firmen mit Maschinenwähler sind AT&T, Rotary Wähler von ITT und der Kulissenwähler von Ericsson.
Die Maschinenwähler weisen nicht die hervorragenden Eigenschaften von Schrittschaltwählern auf. Die Vorteile sind größere Ausgangsfelder. Auch die Verwendung von Registern ergibt eine teilweise Unabhängigkeit zwischen Teilnehmernummer und dem Verbindungsnetz.
Es gibt aber viele andere Probleme. Ein Register erlaubte nur die Verwendung von Rufnummern mit einheitlicher Stellenanzahl, es waren keine beliebig langen Rufnummern möglich. Bei verkehrsstarken Zeiten war die Wartezeit bis zum anschalten des Wählton sehr lang.