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    Einführung des Fernwählsy....  6 von 20eine Seite zurückeine Seite vor

    Einführung des Fernwählsystem T62
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    Einführung des Fernwählsystem T62 mit einheitlichem Rufnummernplan

    Zur Bildersammlung vom Fernwählsystem 62
    Zur Beschreibung der Landesfernwahl

    Jede gewählte Ziffer wird im analogen Netz einzeln ausgewertet. Das Netzt wird in 4 Ebenen aufgeteilt.

    Die Leitweglenkung erfolgt bereits in den Knoten- und Hauptvermittlungsstellen. Oberste Hierarchie-Stufe im System sind die 8 Zentralvermittlungsstellen.

    Die unterste Ebene besteht aus den Orts- bzw. Endvermittlungsstellen, wobei jeder Vermittlungsstelle eine oder mehrere Ziffern zugeordnet waren.

     

    Die Ziffern 1 bis 8 waren den einzelnen Bereichen einer Ortsvermittlungsstelle zugeordnet.

     

    Die Zahl 1 wurde für Sonderdienste wie Feuerwehr und Notruf verwendet.

     

    Zum Beispiel konnte in einer Vermittlungsstelle

    • Ziffern 2 und 3 für die Innenstadt 
    • Ziffer 5 und 6 mit einer weiteren Teil Vermittlungsstelle in einem anderen Stadtteil
    • Ziffer 7  für eine weitere Teil-Vermittlungsstelle in einem anderen  Stadtteil
    • Ziffer 8 für eine angrenzende Ortschaft mit einer  eigenen Vermittlungsstelle.

     

    Durch diese Aufteilung wurden die Vermittlungsstellen Standorte so ausgewählt, dass die Leitungslänge zu den Teilnehmern möglich kurz ausgefallen ist.

     

    Die Ziffer 9 war ursprünglich als eine  Verkehrsausscheidungsziffer für den vereinfachten Selbstwählferndienst auf kurzen Querverbindungswegen zu benachbarten Orten gedacht und wurde deshalb freigehalten.

     

     

    Ab 1952  wurde die Ziffer 0 zur Verkehrsausscheidungsziffer im SWFD.  Anfang der sechziger Jahre erfolgte die Einführung des Fernwählsystem T62 mit einem einheitlichem Rufnummernplan.

     

    Durch Wahl der 0 als erste Ziffer wurde eine Verbindung in das Fernvermittlungsstellennetz (FVSt) aufgebaut, das aus drei Hierarchieebenen bestand:

     

    • Zentralvermittlungsstellen (ZVSt)
    • Hauptvermittlungsstellen (HVSt)
    • Knotenvermittlungsstellen (KVSt)
    • Orts Vermittlungsstellen  (OVSt) gehören nicht mehr zum Fernnetz

     

    Die zweite Ziffer einer  baute eine Verbindung zur obersten Hierarchieebene (ZVSt) auf, außer es handelte sich um eine weitere 0, denn dann wurde eine Verbindung zur Auslandsvermittlungsstelle hergestellt.

     

    Die auf die 0 folgenden Ziffern führten weiter durch die Hierarchieebenen über HVSt (3. Ziffer) und KVSt (4. Ziffer) bis zur OVSt (5. Ziffer).

     

     

    Zentralvermittlungsbereiche Aufgrund der vorhandenen Ziffern (0 bis 9) war die Anzahl der ZVSt vorgegeben. 

    • 1  wurde für Sondernummern reserviert
    • 2  Düsseldorf
    • 3  Berlin
    • 4 Hamburg
    • 5 Hannover
    • 6 Frankfurt am Main
    • 7 Stuttgart
    • 8 München
    • 9 Nürnberg
    • 0  Verkehrsausscheidungsziffer

    Jede ZVSt konnte bis zu 10 HVSt  (Hauptvermittlungsstelle) und diese wiederum bis zu 10 KVSt  (Knotenvermittlungsstelle) versorgen, was sich ebenfalls aus dem vorhandenen Ziffernkontingent von 0 bis 9 erklärt.


    Karte Westdeutschland mit ZV, HV und KV Vermittlungstellen
    Bild zeigt die Karte mit der Aufteilung der Vermittlungsstellen von der Zentral- Haup- und Knotenvermittlungsstelle.
    Zeitraum  1962
    Land:  D

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