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| 1945 - Kurznachrichten
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- Berlin: Das erste Fernsprechbuch nach dem Krieg wird mit 750 Eintragungen in Berlin herausgeben. Darin waren nur 2 % private Teilnehmer, der Rest waren städtische Betriebe, Krankenhäuser, Hebammen, Ärzte, Apotheker und Behörden.
- Demontagen: Berlin ist durch die russischen Demontagen von Vermittlungstechnik schwer getroffen. Es wurden circa 2/3 der Vermittlungsstellen demontiert und abtransportiert. Für den Ortsfernsprechverkehr konnten im Mai daher nur 3 Vermittlungsstellen für den Wähldienst mit 16.600 Einheiten in Betrieb gesetzt werden. Die Fernsprechanschlüsse dürften nur mit Genehmigung der Sektorenkommandanten hergestellt werden. Ihre Höchstzahl war 2 % der Berliner Bevölkerung begrenzt.
- Ungarn: durch den zweiten Weltkrieg wurde das ungarische Telefonnetz zu fast 75% zerstört.
- Polen: nach dem 2. Weltkrieg erhielt die Karte von Polen eine neue Gestalt. Das Fernsprechwesen wird komplett verstaatlicht.
- Griechenland: Nach dem zweiten Weltkrieg ist das griechische Netz durch Richtfunkverbindungen, Koaxialkabel auf dem Land- und Seeweg stark ausgebaut worden.
- Jugoslawien: Nach dem zweiten Weltkrieg wurden vermehrt Koaxial Kabelstreckung und Richtfunkverbindungen aufgebaut.
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- Österreich 13. April: Die abziehende SS-Truppen sprengten die Sendeanlage Bisamberg. Das Sendergebäude und die Antennenanlage wurden dabei völlig zerstört.
Nur die Dieselgeneratoren konnten durch Eingreifen von Angestellten des Senders, welche im letzten Moment die Zündschnüre durchtrennten, gerettet werden. Noch heute sind am Boden der Dieselhalle die Brandspuren der Zündschnüre zu sehen.
Bild- und Textquelle: HC + RS Home Labor Page
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